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Microsoft macht weniger Gewinn trotz Rekordumsatz

25.01.2013 | 10:14 Uhr |

Windows top, Xbox flop - so könnte man lapidar den aktuellen Geschäftsbericht von Microsoft umreißen. Das Zugpferd Windows wächst als einzige Division.

Trotz des Rekordumsatzes von 21,46 Milliarden US-Dollar hat Microsoft im letzten Quartal weniger Gewinn gemacht als im Jahr zuvor. Der Gewinn Ende 2012 betrug 6,38 Milliarden US-Dollar, im Jahr davor waren es noch 6,62 Milliarden. Der Gewinn pro Aktie sank von 0,78 US-Dollar Ende 2011 auf 0,76 US-Dollar Ende 2012. Doch ohne Windows wäre es Redmond noch deutlich schlechter ergangen.

Besonders wacker hat sich nämlich die Windows Division geschlagen: Sie setzte mit 5,88 Milliarden US-Dollar am meisten um. Das sind 24 Prozent mehr als im Jahr zuvor - damals waren es nur 4,74 Milliarden US-Dollar. Den operativen Gewinn beziffert Microsoft alleine für die Windows Division auf 3,3 Milliarden US-Dollar  - im letzten Jahr waren es noch 2,9 Milliarden. In der Rechnung enthalten sind auch die Vorbestellungen für Windows 8 - diese machen immerhin 783 Millionen US-Dollar aus.

Weniger rosig sah es im letzten Quartal bei der Entertainment and Devices Division aus - der Sparte, zu der die Xbox 360 zählt. War dort der Umsatz 2011 noch bei 4,24 Milliarden, waren es im letzten Quartal nur ncoh 3,77 Milliarden US-Dollar. Die Xbox 360 ist schon lange auf dem Markt und man merkt wohl auch den Zahlen an, dass die aktuelle Konsolengeneration langsam ausläuft. Auch die Business Division verlor: Von 6,31 Milliarden US-Dollar Ende 2011 bleiben Ende 2012 nur noch 5,69 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Rückgang von 10 Prozent. Die Office-Vorbestellungen und -Upgrades konnten den Spieß mit 788 Millionen Umsatz nicht umdrehen. In der Sparte "Server and Tools" wuchs hingegen von 1,95 Milliarden US-Dollar auf 2,121 Milliarden US-Dollar.

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