1900786

Microsoft kündigt fünf Security Bulletins an

10.02.2014 | 13:48 Uhr |

Microsoft hat für den bevorstehenden Patch Day am 11. Februar insgesamt fünf Security Bulletins angekündigt. Zwei Bulletins sollen sich mit als kritisch eingestuften Schwachstellen in Windows 7 und höher sowie in Forefront für Exchange befassen.

Auch im Februar hält sich Microsoft mit Sicherheits-Updates zurück. Waren es beim Patch Day im Januar nur vier Bulletins, hat Microsoft für den Update-Dienstag am morgigen 11. Februar fünf Bulletins angekündigt . Während zwei Bulletins als kritisch ausgewiesen sind, tragen die übrigen drei die zweithöchste Risikoeinstufung hoch ( important ). Betroffen sind Windows, das .NET-Framework sowie Forefront Protection 2010 für Exchange Server.

In Windows 7, 8.x, Server 2008 R2, Server 2012, 2012 R2 sowie RT soll mindestens eine als kritisch eingestufte Schwachstelle beseitigt werden. Erfolgreiche Angreifer könnten darüber Code einschleusen und ausführen. Das ist auch über eine Sicherheitslücke in der Sicherheits-Software Forefront Protection 2010 für Exchange Server möglich, die Gegenstand eines zweiten Bulletins ist.

Drei Security Bulletins sollen Schwachstellen in Windows sowie im .NET Framework behandeln. So will Microsoft etwas eine DoS-Lücke in Windows 8 und 8.1, RT und RT 8.1 sowie in Server 2012 und Server 2012 R2 schließen. Alle Windows-Versionen sind durch Sicherheitslücken gefährdet, die eine Ausweitung der Rechte ermöglichen und Unbefugten den Zugriff auf Informationen erlauben.

Im Rahmen des Patch Day wird Microsoft auch wieder eine neue Version seiner kleinen Wurmkur, dem "Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software", über die Update-Kanäle verteilen. Die Security Bulletins werden morgen gegen 19 Uhr MEZ veröffentlicht.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1900786