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Microsoft entwickelt 3D-Touchscreen mit haptischem Feedback

04.07.2013 | 05:42 Uhr |

Hersteller Microsoft forscht an einem Touchscreen, der die abgebildeten Gegenstände fühlbar macht.

Die Forschungsabteilung von Microsoft hat erste Details zu einem neuen Touchscreen-Prototypen veröffentlicht, der dargestellte Inhalte fühlbar machen soll. Hierfür wird ein LCD-Bildschirm mit Sensoren bestückt, die den Druck des Nutzers erkennen. Das 3D-Display ist wiederum an einem Roboterarm befestigt, der die Monitorfläche nach von und hinten bewegen kann.

Durch die Kontrolle des Widerstands, der sich dem Nutzer beim Berühren eines bestimmten Bildschirminhalts bietet, will Microsoft die Form und das Gewicht dieser Körper simulieren und für den Nutzer glaubhafter machen. Ein Schwamm bietet beispielsweise wenig Widerstand, ein Steinblock entsprechend mehr.

Als Anwendungsmöglichkeiten sieht Microsoft sowohl den medizinischen Bereich als auch die Verwendung im Gaming-Sektor. Ärzte könnten mit der Technologie MRT-Aufnahmen besser auswerten und durch die einzelnen Scheiben scrollen, bei Anomalien wie Tumoren könnte der Bildschirm entsprechend stärker anschlagen.

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Ob die gezeigte Technologie letztlich wirklich zur Marktreife gebracht werden kann, muss sich noch zeigen. Die Entwickler-Abteilungen von Microsoft präsentieren oft innovative Ansätze, die später nicht weiter verfolgt werden.

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