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Microsoft baut Foursquare-Daten in Windows ein

05.02.2014 | 10:09 Uhr |

Das soziale Netzwerk hat rund 5 Milliarden Check-Ins seiner User gespeichert und viele Millionen Empfehlungen für Restaurants, Museen und andere Orte. Nun will Microsoft davon profitieren und investiert darum in Foursquare.

Wie das ortsbasierte soziale Netzwerk Foursquare in einem Blog-Eintrag mitteilt , lizenziert Microsoft ab sofort die Foursquare-Datenbank. Die Redmonder wollen die eingetragenen Orte in eigenen Produkten und Services anbieten. Wer in naher Zukunft Windows- und Windows-Phone-Geräte nutzt - oder Microsoft-Dienste wie Bing - soll davon profitieren. Beispielsweise könnten anhand der Foursquare-User-Empfehlungen einige Restaurants bei der Bing-Suche mit weiteren Details beschrieben und hervorgehoben werden. Als Teil der Partnerschaft habe Microsoft gleichzeitig in Foursquare investiert, heißt es im Blog.

Wie viel Geld im Spiel ist, sagt der Blog-Eintrag nicht. Doch die New York Times spricht von 15 Millionen Dollar, die Microsoft in Foursquare investiert habe. Die Datenbank-Inhalte sollen innerhalb der nächsten vier Jahre in diverse Microsoft-Produkte einfließen, konkretisiert die New York Times weiter. Der Deal sei aber nicht exklusiv - Foursquare darf seine Daten auch anderswo verkaufen. Foursquare will das Geld in die Entwicklung und das Marketing stecken.

In fünf Jahren hat Foursquare etwa 45 Millionen User verzeichnet und 5 Milliarden Check-Ins gespeichert. Hinzu kommen 40 Millionen Empfehlungen aus der Community. Wie aktuell diese Daten sind, wollte man gegenüber der New York Times aber nicht sagen.

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