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Microsoft Band: Neues Fitness-Armband vorgestellt

30.10.2014 | 10:14 Uhr |

Microsoft hat mit Microsoft Band nun einen Fitness-Tracker vorgestellt, der viele Sensoren besitzt und alle Plattformen unterstützt.

Microsoft will im boomenden Markt der Wearables mitmischen und hat nun sein erstes Produkt vorgestellt: Microsoft Band. Es wurde bereits seit Monaten darüber gemunkelt, dass Microsoft an einem Fitness-Armband arbeitet. Das Ergebnis der Entwicklung präsentiert nun Microsoft mit dem 200 US-Dollar (etwa 160 Euro) kostenden Microsoft Band. Es ist ab sofort und vorerst nur in den USA in drei Größen erhältlich.

Microsoft Band mit einer Vielzahl von Sensoren

Microsoft Band verfügt über ein rechteckiges TFT-Display mit einer Auflösung von 320 x 106 Pixeln. Im Inneren befinden sich eine Vielzahl von Sensoren. Dazu gehören ein Herzfrequenzmesser, 3-Axen-Gyrometer, Lichtsensor, Haut-Temperatursensor, Haut-Feuchtigkeitssensor, GPS, kapazitiver Sensor und ein UV-Sensor. Der Herzfrequenzmesser zeichnet die Werte rund um die Uhr auf. Microsoft Band kann dem Träger also gleich nach dem Aufwachen verraten, wie gut er geschlafen hat.

Außerdem verfolgt Microsoft Band, wie viele Schritte man geht oder läuft und wie viele Kalorien dabei verbrannt werden. Der Träger darf auch Ziele festlegen, deren Einhaltung von Microsoft Band überwacht.

Microsoft Band - Info-Video von Microsoft

Eine weitere Besonderheit von Microsoft Band ist dessen Offenheit. Es arbeitet mit allen wichtigen mobilen Plattformen zusammen. Also mit iPhones (ab iOS 7.1), Android (ab 4.3) und Windows Phone (ab 8.1 Update). Alle Daten werden über Bluetooth 4.0 an das Smartphone und zurück zum Microsoft Band übertragen. Der Träger wird dabei auch über eingehende SMS- und Mail-Nachrichten informiert. Auch Facebook- und Twitter-Einträge erscheinen auf dem Display.

Microsoft Band mit komplexen Innenleben
Vergrößern Microsoft Band mit komplexen Innenleben

Eine vollständige Aufladung soll laut Angaben von Microsoft ausreichen, um Microsoft Band etwa 48 Stunden verwenden zu können. Dabei sollte aber nicht GPS eingeschaltet sein, weil sich sonst die Laufzeit verringert. Das vollständige Aufladen dauert um die eineinhalb Stunden. Wasserfest ist Microsoft Band nicht, das Gehäuse ist aber spritzwassergeschützt. Microsoft Band funktioniert bei Temperaturen von -10 bis 40 Grad Celsius und bis zu einer Höhe von 12.000 Metern.

Microsoft Band
Vergrößern Microsoft Band

Microsoft Band: Cortana und Intelligence Engine im Einsatz

Alle Aktivitäten und Ruhephasen des Microsoft-Band-Trägers werden rund um die Uhr aufgezeichnet und zur Verarbeitung und Auswertung an die Intelligence Engine der Microsoft-Health-Platform gesendet. Die Intelligence Engine kann beispielsweise berechnen, wie lange der Anwender nach einem Training eine Ruhephase einlegen sollte. Weitere Funktionen dürften mit der Zeit hinzukommen.

Starbuck-App für Microsoft Band
Vergrößern Starbuck-App für Microsoft Band

Die von Microsoft Band gesammelten Daten können auch von Apps von Drittherstellern verwendet werden. Zu den ersten unterstützten Apps gehören MyFitnessPal, RunKeeper, Map My Fitness und Starbucks. Letzteres bietet eine App zu mobilen Bezahlen an.

In Microsoft Band steckt auch etwas vom Windows Phone her bekannten persönlichen Assistenten Cortana. Per Sprachsteuerung können Termine angelegt und Texte diktiert werden. Außerdem weist Microsoft Band über Cortana auf kommende Termine des Trägers hin.

Microsoft geht mit Cortana und der Intelligence Engine damit einen Schritt weiter, als viele anderen Anbieter von Fitness-Trackern. Denn das Microsoft Band kann beispielsweise unter Berücksichtigung aller Termine seines Trägers, exakt abgestimmte Fitness-Pläne für eine ganze Woche erstellen und diese laufend anpassen, falls sich der Träger mal nicht genau an den Trainingsplan hält.

Weitere Infos zu Microsoft Band finden Sie auf dieser Seite bei Microsoft.

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