Microsoft wollte Real Networks ausbooten
Microsoft sah den Konkurrenten Real Networks und dessen digitale Video-Player-Software offenbar als ebenso bedrohlich für Windows an wie Mitte der 90er Jahre den "Netscape Navigator". In dem laufenden US-Kartellverfahren gegen die Gates-Company brachten die klagenden neun US-Bundesstaaten interne Dokumente ans Tageslicht, die eine gezielte Strategie von Microsoft gegen Real Networks belegen.
Microsoftsah den KonkurrentenReal Networksund dessen digitale Video-Player-Software offenbar als ebenso bedrohlich für Windows an wie Mitte der 90er Jahre den "Netscape Navigator". In dem laufenden US-Kartellverfahren gegen die Gates-Company brachten die klagenden neun US-Bundesstaaten interne Dokumente ans Tageslicht, die eine gezielte Strategie von Microsoft gegen Real Networks belegen.
Am gestrigen Donnerstag musste Will Poole, Vize-Präsident der Windows New Media Platforms Division bei Microsoft, dem Klägeranwalt John Schmidtlein Rede und Antwort stehen. Dies berichtet unsereSchwesterpublikation Computerwoche.
In einer zuvor eingereichten, schriftlichen Stellungnahme hatte der Manager behauptet, sein Unternehmen habe den "Real Player" von Real Networks keinesfalls als Bedrohung für das Microsoft-Betriebssystem Windows angesehen. Darin hieß es, dass die Real-Software "kein potenzieller Ersatz für die kompletten Plattformfunktionen von Windows" sei.
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