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Microsoft wird zum PC-Verkäufer

12.07.2002 | 13:41 Uhr |

Microsoft plant den Einstieg in den PC-Verkauf. Unter dem Label "Dream PC" sollen vor allem Einsteiger-PCs zum Verkauf angeboten werden, die zwischen 300 und 400 Dollar kosten sollen. Den PCs wird logischerweise ein Microsoft-Betriebssystem beiliegen: Windows XP.

Microsoft plant den Einstieg in den PC-Verkauf. Unter dem Motto "Dream PC" sollen vor allem Einsteiger-PCs zum Verkauf angeboten werden, die zwischen 300 und 400 Dollar kosten sollen. Den PCs wird logischerweise ein Microsoft-Betriebssystem beiliegen: Windows XP.

Laut einem Bericht der russischen Hardware-Website Xbit wird Microsoft die Komplett-Rechner in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen FIC anbieten. Überraschend ist allerdings, dass in den Microsoft-PCs ein VIA-Prozessor arbeiten wird. Die Freundschaft mit Intel und AMD hin oder her, die guten Beziehungen zu VIA Technologies sollen genutzt werden, um möglichst günstige Rechner anbieten zu können.

Der erste "Dream PC" soll noch Ende des Monats erhältlich sein und mit einem VIA C3 mit 600 Megahertz ausgestattet sein.

Mit dem Verkauf von Rechnern will Microsoft eine neue Möglichkeit nutzen, die Verbreitung von Windows XP weiter zu fördern. Für Heimanwender, die keine großen Ansprüche an einen Computer stellen, sollen die "Dream PCs" durchaus eine attraktive und vor allem günstige Gelegenheit darstellen, an einen PC inklusive lizenzierter Software zu gelangen.

Auch in Regionen der Welt, in denen Raubkopien weit verbreitet sind, soll der Microsoft-Rechner dafür sorgen, dass die Anzahl der illegalen Kopien zurückgeht. So sollen die günstigen Rechner auch in Ländern wie China, Russland aber auch in Osteuropa und Südamerika angeboten werden.

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