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Microsoft will Konjugations-Technik für Verben patentieren lassen

07.09.2006 | 10:53 Uhr |

Patenteinreichungen lassen oftmals Rückschlüsse auf kommende Geräte oder Anwendungen zu. Wie nun bekannt wurde, möchte sich Microsoft eine Technologie patentieren lassen, die bei der Konjugation von Verben unterstützend eingreift. Eine solche Technik könnte beispielsweise in Word eingesetzt werden oder als eigenständiges Programm vermarktet werden.

Am 31. August hat Microsoft beim U.S. Patent and Trademark Office einen Patentantrag eingereicht, der eine Technologie beschreibt, die bei der Konjugation von Verben helfen soll. Diese Technik - laut Antrag "verb conjugating system" - soll es Anwendern ermöglichen, ein Verb einzutragen und sich dann alle Verb-Formen anzeigen zu lassen. Dies berichtet der IDG News Service.

Das System soll laut Patentschrift auch mehrere Sprachen unterstützen. Dies kann gerade beim Erlernen einer Fremdsprache oder fremdsprachiger Korrespondenz hilfreich sein. Darüber hinaus soll es möglich sein, ganze Satzteile mit einem Verb einzugeben, die Technik soll dann sinngemäße Verb-Formen ausspucken. Auch falsch buchstabierte Verben soll das System erkennen können, in diesem Fall sollen Vorschläge für die korrekte Schreibweise erfolgen.

Laut Patentschrift haben die Microsoft-Mitarbeiter Eric J. Voetberg, Jinsong Yu, Mark D. Stumpf und Robert E. Parkin die Technologie erfunden. David Kaefer, General Manager für Microsoft Intellectual Property & Licensing bei Microsoft, teilte mit, dass das Patent in einer Microsoft-Software eingesetzt werden soll, die sich derzeit in der Entwicklung befindet. Diese soll Anwendern beim Erlernen neuer Sprachen helfen. "Genauso wie komplexe Software-Algorithmen Anwendern dabei helfen können, falsche Grammatik zu erkennen oder Buchstabierfehler automatisch zu korrigieren, kann Software uns auch dabei unterstützen, neue Sprachen zu erlernen und wir arbeiten an Methoden, genau dies zu tun", so Kaefer.

Um welche Software es sich genau handelt, wollte der Manager nicht mitteilen. Ebenfalls unbekannt ist, ob das Endprodukt als eigenständige Lösung vermarktet werden soll oder in eine vorhandene Microsoft-Anwendung integriert werden soll.

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