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Microsoft will Benutzerkontenschutz in Vista nachbessern

06.06.2006 | 16:05 Uhr |

Im Laufe der Beta-Tests der kommenden Windows-Version zeigt sich, dass der Benutzerkontenschutz noch einiges an Feinschliff benötigt, um Anwender nicht unnötig zu nerven.

In Windows Vista sollen die Benutzung normaler Anwendungen und administrative Aufgaben stärker getrennt werden. Dazu hat Microsoft den so genannten Benutzerkontenschutz (User Account Control, UAC) ersonnen ( wir berichteten ). Wie zu erwarten war, haben sich etliche Beta-Tester über zu häufiges Erscheinen von Sicherheitsabfragen beklagt, die von dieser Schutzfunktion erzeugt werden.

Bereits in der nächsten Vorabfassung von Windows Vista ("RC1" - Release Candidate 1) sollen deshalb einige Anpassungen vorgenommen werden. Dadurch soll die Zahl der Fälle, in denen ein Benutzer ohne Administratorrechte zur Eingabe eines Admin-Passworts aufgefordert wird, deutlich reduziert werden. So soll es Standardbenutzern dann zum Beispiel möglich sein, ohne eine solche Abfrage kritische Updates herunter zu laden und zu installieren.

Ferner will Microsoft mit anderen Software-Herstellern daran arbeiten, dass deren Programme mit einem Standardbenutzerkonto funktionieren, nachdem sie einmal von einem Administrator installiert wurden. Theoretisch ist dies bereits seit Windows NT machbar. Leider haben das diverse Software-Hersteller, darunter auch große und bekannte, bis heute nicht verstanden. Daher bleibt sowohl für Microsoft als auch für die Software-Hersteller noch eine Menge Arbeit bis zur Marktreife von Vista.

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