157386

Microsoft wehrt sich gegen 120-Tage-Frist für Java-Integration

23.01.2003 | 15:15 Uhr |

Microsoft hat gegen die richterliche Java-Verfügung Berufung eingelegt. Der US-Bundesrichter Frederick Motz hatte die Redmonder zur Freude von Sun per einstweiliger Verfügung dazu verdonnert, innerhalb der nächsten 120 Tage die aktuelle Java-Version in Windows zu integrieren.

Microsoft hat gegen die richterliche Java-Verfügung Berufung eingelegt. Der US-Bundesrichter Frederick Motz hatte die Redmonder zur Freude von Sun per einstweiliger Verfügung dazu verdonnert, innerhalb der nächsten 120 Tage die aktuelle Java-Version in Windows zu integrieren ( wir berichteten ).

Die Berufung wird beim "4th US Circuit Court for Appeals" verhandelt werden. Microsofts Anwälte wollen vor dem Berufungsgericht eine Verfügung mit aufschiebender Wirkung erzielen.

Hintergrund des Streits ist der Vorwurf von Sun Microssytems, dass Microsoft durch seine Marketingpraxis den Erfolg von Java behindere. Microsoft hält dagegen und weist immer wieder darauf hin, dass Sun seine Behauptung nicht beweisen könne.

Der Antrag auf Berufung im PDF-Format

Richter setzt Microsoft 120-Tage-Frist für Java-Integration in Windows XP (PC-WELT Online, 16.01.2003)

0 Kommentare zu diesem Artikel
157386