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Microsoft verklagt 26 mutmaßliche Softwarefälscher

18.07.2006 | 13:05 Uhr |

Microsoft hat am Montag in den USA auf einen Schlag 26 mutmaßliche Raubkopierer verklagt.

Um sein geistiges Eigentum zu schützen hat Microsoft am Montag in den USA Klage gegen 26 mutmaßliche Software-Piraten eingereicht. Den verklagten Unternehmen wird vorgeworfen, illegale Kopien von Windows und/oder Office unter das Volk gebracht zu haben. In vielen Fällen wurde unlizensierte Software vorinstalliert mit neuen Rechnern verkauft.

Microsoft will laut eigenen Angaben durch die Klagen seine Kunden besser schützen, die legal die Software des Unternehmens erwerben. Mit dem "Genuine Software"-Programm habe man den Kampf gegen die Softwarepiraten aufgenommen und wolle alle Kunden davor schützen, unwissentlich illegale Software zu erwerben. Außerdem würden die Piraten auch den ehrlichen Händlern schaden, die legale Produkte verkaufen.

Die Klagen wurden in den Bundesstaaten Georgia, Colorado, Illinois, New Jersey, New York, Ohio und South Carolina eingereicht. Microsoft ermittelte die nun verklagten Unternehmen unter anderem durch Testkäufe. Dabei wurde Software und Hardware von Unternehmen in den USA erworben und anschließend ermittelt, ob die Microsoft-Produkte legal waren. Außerdem erhielt Microsoft auch Hinweise über die eigens eingerichtete Hotline, über die mutmaßliche Software-Piraten gemeldet werden können. Dieser Website können Sie entnehmen, welche Unternehmen verklagt wurden.

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