02.08.2012, 11:30

Benjamin Schischka

Outlook.com

Microsoft vergisst Outlook-Adressen zu reservieren

Steve Ballmer - muss für viele Fake-Adressen bei Outlook.com herhalten ©Microsoft

Offensichtlich hat Microsoft wichtige Mail-Adressen seines neuen Webmail-Dienstes Outlook.com nicht reserviert. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Mails von donotreply@outlook.com oder gates@outlook.com erhalten!
Unter großer Beachtung in den Medien hat Microsoft vor kurzem seinen neuen Webmail-Dienst Outlook.com gestartet. Der Mail-Dienst ist kostenlos und übernimmt beliebte Funktionen des Vorgängers Hotmail. Er bietet viel Speicher (5 GB) und plant viele neue Funktionen wie die Integration von Skype. Aber eines hat Microsoft offensichtlich vergessen: Sich wichtige Mail-Adressen wie steveballmer@outlook.com zu reservieren. Das schreibt theverge.com und verweist auf einen eigens eingerichteten Tumblr-Blog, auf dem zwei Spaßvögel mit den Mail-Adressen ballmer@outlook.com und gates@outlook.com über Strategien für Microsofts Zune diskutieren.  Von Sergey Brin (sbrin@outlook.com) – sehr wahrscheinlich ebenfalls ein Fake – bekam der angebliche Ballmer eine Schmäh-Mail.
 
Andere registrierte Mail-Adressen wie good@outlook.com oder outlookatoutlookdotcom@outlook.com sind eher harmloser Natur. Weniger harmlos: Ein Twitter-User habe sich aber donotreply@outlook.com sichern können. In seinem Tweet freut er sich schon auf den Spam, den er bekommen wird. Allerdings ist nicht nur Spaß im Web sondern auch Ernsthafteres – wie ein Betrugsversuch mit der scheinbar offiziellen Mail-Adresse vorstellbar. Gut möglich also, dass Microsoft einige Mail-Adressen im Nachhinein wieder zurückfordert. Zumal in den offiziellen Nutzungsbedingungen von Outlook.com steht: „Sie dürfen den Service nicht auf eine Art und Weise nutzen, so dass Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Personen oder anderen Unternehmen vorsätzlich Schaden zufügen.“
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