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Microsoft untersagt Nutzung schwacher Passwörter

30.05.2016 | 13:48 Uhr |

Nutzer von Microsoft-Diensten dürfen allzu schwache Passwörter wie etwa "1234567" nicht mehr verwenden.

Kürzlich wurde bekannt, dass Unbekannte angeblich über 160 Millionen Nutzerdaten von LinkedIn-Mitgliedern entwendet haben und diese zum Verkauf anbieten. Erneut ist damit ein großer und beliebter Online-Dienst von einem Datendiebstahl betroffen. Microsoft nimmt dies zum Anlass, um die Nutzer seiner Online-Dienste besser zu schützen. Dazu wird eine dynamische Blacklist für zu schwache Passwörter im Microsoft Account Service aktiviert, wie Microsoft per Blog-Eintrag ankündigt.

Der Microsoft Account Service wird von allen wichtigen Microsoft-Online-Diensten zur Anmeldung und Authentifizierung der Nutzer eingesetzt. Darunter beispielsweise auch vom Microsoft-Konto für Outlook, Xbox Live und Onedrive. Sollte ein Nutzer ein zu einfaches Passwort auswählen, dann erscheint der Hinweis, dass der Nutzer ein "schwerer zu erratendes Passwort" auswählen solle. Etwa dann, wenn der Nutzer als Passwort "1234567" oder einfach nur "Passwort" eingibt.

Immer wieder werden Nutzer zu Opfern von Angriffen, weil sie zu schwache Passwörter verwenden und diese auch noch für mehrere Online-Dienste einsetzen. Solche Nutzer können besser geschützt werden, wenn Online-Dienste erst gar nicht die Verwendung zu schwacher Passwörter zulassen. Außerdem sollen die Nutzer auch häufiger dazu aufgefordert werden, ein neues Passwort zu vergeben.

Die besten Tricks für ein sicheres Passwort geben wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Lesetipp: So knacken Sie Ihr vergessenes Passwort

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