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Microsoft unschuldig an MKS

Wie das englische IT-Magazin "The Register" meldet, kann der Microsoft-Konzern nicht für die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien verantwortlich gemacht werden. Denn anders als die meisten vorangegangenen Viren und Würmer wäre das MKS-Virus das erst Virus, der nicht über Outlook verbreitet wird.

Wie das englische IT-Magazin "The Register" meldet, kann der Microsoft-Konzern nicht für die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien verantwortlich gemacht werden. Denn anders als die meisten vorangegangenen Viren und Würmer wäre das MKS-Virus das erste Virus, das nicht über Outlook oder über den Internet Explorer verbreitet wird.

Dies hätten Experten des Centers for Disease Control (CDC) und des Symantec AntiVirus Research Center bestätigt. Clive Sarnow, Direktor des CDC: "Wir haben nie zuvor von einem Virus gehört, das sich nicht über Microsoft Outlook verbreitet. Unsere Entdeckung kam somit ziemlich unerwartet".

Bei den britischen Offiziellen rief diese Nachricht große Erleichterung hervor, wie Nick Brown, der britische Landwirtschaftsminister betont: "Bis jetzt gingen wir natürlich davon aus, dass sowohl MKS wie auch BSE durch Outlook verbreitet würden. Doch nachdem wir dies nun ausschließen können, werden unsere ganzen Ressourcen für die Suche nach anderen Ursachen einsetzen".

Allerdings besteht berechtigter Anlass zu Zweifeln an der Objektivität des "The Register"-Berichtes. Denn wie unser am 1. April gegen 10.00 Uhr morgens aufgenommene Sreenshot beweist, hat der Redmonder Softwaregigant das Magazin "The Register" in seine Produktpalette übernommen. Demzufolge wurde auch das Logo ausgetauscht. Statt dem wenig vertrauenserweckendem Geier, der bisher notorisch von der Website herabblickte, grüßt nun ein freundlich lächelnder Bill Gates. (PC-WELT, 01.04.2001, hc )

www.theregister.com.uk

April-Gewinnspiel auf PC-WELT

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