19.01.2001, 17:18

Markus Pilzweger

Microsoft und Sun trotzen Konjunktur

Microsoft und Sun Microsystems, zwei Schwergewichte der Computerindustrie, trotzen der abflachenden Konjunktur in den USA. Der weltgrößte Software-Hersteller und der Server-Produzent legten ihre Quartalsergebnisse vor und erfüllten weitgehend die Erwartungen der Analysten.
Microsoft und Sun Microsystems, zwei Schwergewichte der Computerindustrie, trotzen der abflachenden Konjunktur in den USA. Der weltgrößte Software-Hersteller und der Server-Produzent legten Quartalsergebnisse vor und erfüllten weitgehend die Erwartungen der Analysten.
Ein Rekordabsatz bei Windows 2000 bescherte Microsoft, dem weltweit führenden Softwarehersteller aus Redmond, ein Umsatzplus von 7,7 Prozent auf insgesamt 6,59 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn legte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2000/01 ebenfalls zu: 2,62 Milliarden Dollar nach 2,43 Milliarden im selben Vorjahresquartal.
Insbesondere Windows 2000 und Windows NT für Server hätten mit 19 Prozent zum Umsatz beigetragen, meinte Microsoft-Finanzchef John Conners. Noch im Dezember hatte der Hersteller seine Umsatzerwartungen nach unten revidiert.
Das Unternehmen Sun Microsystems aus Palo Alto in Kalifornien, ein führender Server-Hersteller, steigerte seinen Nettogewinn im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2000/01 um 19 Prozent von 354 Millionen auf 423 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg in den drei Monaten um 44 Prozent auf insgesamt 5,12 Milliarden Dollar.
Angesichts der abkühlenden Weltkonjunktur blieben die Unternehmen bei ihren kurzfristigen Prognosen vorsichtig. Sun-Finanzchef Michael Lehman meinte zu Analysten, der Umsatz werde im laufenden dritten Quartal gegenüber der zweiten Periode abflachen. Für das Gesamtjahr rechnet Sun mit einem Umsatzwachstum von 30 bis 35 Prozent, was knapp unter den früheren Prognosen wäre. Microsoft prognostiziert für das dritte Quartal einen Gewinn von 42 bis 43 Cent je Aktie und 6,3 Milliarden Dollar Umsatz. Analysten hatten 44 Cent errechnet. Microsoft-Vorstand Connors führte steigende Vertriebskosten als Grund für die zögerliche Einschätzung an.
Bis Mitte 2001 könne die PC-Industrie um gut zehn Prozent wachsen, so Connors. Vor allem die PC-Nachfrage durch Privatpersonen werde steigen. "Wenn wir einen generellen Blick auf die Computerindustrie werfen und auf die Rolle, die Microsoft darin spielt, dann ist es sehr schwer, nicht optimistisch über die langfristigen Aussichten zu denken." (PC-WELT, 19.01.2001, dpa/ mp)
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