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Microsoft und Novell arbeiten bei virtuellen Servern zusammen

13.03.2007 | 10:23 Uhr |

Microsoft und Novell haben weitere Details zur gemeinsamen Zusammenarbeit bekannt gegeben. Zielgruppe dieser Bemühungen sind professionelle Anwender.

Microsoft und Novell wollen bei ihrer Kooperation gemeinsam den Bereich Virtualisierung voran treiben und bei den Dokumentformaten zusammen arbeiten.

So wollen die beiden Softwareschmieden ein Virtualisierungspaket entwickeln, mit dem sich Suse Linux Enterprise Server 10 als Gastsystem auf einem Microsoft Virtual Server 2005 R2 Service Pack 1 einsetzen lässt. Zudem soll das Suse-System auch unter dem kommenden Windows-Server (dem unter dem Codenamen Longhorn entwickelten Nachfolger von Server 2003) laufen.

Es soll aber auch umgekehrt funktionieren: Firmenkunden sollen Longhorn auch auf Systemen mit Suse Linux Enterprise Server 10 einsetzen können. Die Basis dafür bildet die Virtualisierungtechnologie Xen. Im Laufe dieses Jahres wollen Novell und Microsoft diese Softwarelösungen veröffentlichen.

Außerdem wollen beide Unternehmen das von Novell eingesetzt "Web Services for Management" (WS-Management), Novell ZENworks Orchestrator und Microsofts System Center Operations-Manager für eine gemeinsame Basis für virtuelle Server einsetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit dreht sich um die Interoperabilität zwischen Microsofts Active Directory und Novells eDirectory. Zudem arbeiten beide Unternehmen an einem Open-Source-Objekt, das den problemlosen Austausch und die Umwandlung zwischen Dokumenten im Open-Document-Format ODF und Microsofts standardmäßigen Office-Formaten behandelt. Microsoft hat bereits einen Open XML/ODF-Übersetzer für Office-Produkte angekündigt. Novell will noch im Laufe dieses Monats mit einer Open XML/ODF-Variante für seine Openoffice-Version nachziehen.

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