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Microsoft stoppt Ausspähen von Kunden

26.05.2001 | 13:09 Uhr |

Microsoft hatte bisher PC-Verkäufern Prämien gezahlt, wenn diese Kunden meldeten, die eine Rechner ohne Windows-Betriebssystem kauften. Der Konzern vermutete, dass diese Käufer eine Raubkopie von Windows aufspielen könnten. Dieses Prämien-System wurde nun gestoppt.

Microsoft hatte bisher PC-Verkäufern Prämien gezahlt, wenn diese Kunden meldeten, die eine Rechner ohne Windows-Betriebssystem kauften. Microsoft vermutete, dass diese Käufer eine Raubkopie von Windows aufspielen könnten. Dieses Programm soll nun gestoppt sein, wie die der Seattle Post-Intelligencer meldet.

Matt Pilla, ein Sprecher des Redmonder Software-Riesen, bezeichnete das Programm als "dämlich". Es sei bereits vor einigen Wochen eingestellt worden. Weitere Aussagen waren von Microsoft nicht erhältlich.

Als das zunächst vor der Öffentlichkeit geheim gehaltene Programm bekannt wurde, gab es einigen Unmut. Microsoft versuchte das Programm als Kampf gegen Produktpiraterie zu rechtfertigen. Allerdings wurden Pilla zufolge die im Rahmen dieses Programms gewonnenen Informationen niemals dazu genutzt, um gegen Endverbraucher vorzugehen.

Microsofts neues Lizenzmodell verärgert Kunden (PC-WELT Online, 26.05.2001)

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