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Microsoft steigert Umsatz dank Windows XP

19.04.2002 | 11:55 Uhr |

Softwaregigant Microsoft gab die Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 - es endete am 31. März 2002 - bekannt. Die Redmonder erzielten einen Umsatz von 7,25 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es nur 6,40 Milliarden US-Dollar. Ein Zugpferd des Erfolgs war Windows XP.

Softwaregigant Microsoft gab die Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 - es endete am 31. März 2002 - bekannt. Die Redmonder erzielten einen Umsatz von 7,25 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal waren es nur 6,40 Milliarden US-Dollar.

Das Betriebsergebnis belief sich nach Angaben von Microsoft auf 3,30 Milliarden US-Dollar. Im Quartal des Vorjahrs konnte das Unternehmen 3,00 Milliarden US-Dollar verbuchen.

Der Reingewinn betrug 2,74 Milliarden US-Dollar. Darin enthalten ist der Gewinn durch den Verkauf der Online-Reisebürofirma Expedia (in Höhe von 847 Millionen US-Dollar) und eine Belastung nach Steuern aufgrund von Investitionsverlusten (in Höhe von 806 Millionen US-Dollar).

John Connors, Chief Financial Officer von Microsoft, kommentierte das Ergebnis wie folgt: "Im Berichtsquartal verzeichneten wir erneut solide Umsatz- und Gewinnsteigerungen, die unsere Erwartungen übertrafen. Im Bereich Desktop-Plattformen erzielten wir durch den Absatz von Windows XP sowohl im Enterprise- als auch Home-Segment hervorragende Umsätze. Außerdem konnten wir im Berichtsquartal die Betriebskosten generell senken und die Effizienz im gesamten Unternehmen steigern."

Was die zukünftige Entwicklung angeht, zeigt er sich eher zurückhaltend: "Obwohl wir für das nächste Quartal mit einem leichten Umsatzplus bei den PCs rechnen, gehen wir nicht davon aus, dass Unternehmen ihre Investitionen in die Informationstechnologie deutlich erhöhen."

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