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Microsoft soll Wechsel zu Vista erleichtern

23.08.2006 | 15:16 Uhr |

Microsoft-Partner haben den Software-Giganten gebeten, alles nur erdenkliche zu tun, um Anwendern den Wechsel auf Windows Vista zu erleichtern. Gutschein-Aktion könnte die Lösung heißen.

Im März kündigte Microsoft die Verschiebung des Release-Termins der Endkunden-Version von Vista auf das Frühjahr 2007 an. Ein recht herber Dämpfer für Firmen also, die von hohen PC-Abverkäufen während des Weihnachtsgeschäfts träumten. Einige Partner von Microsoft sollen nun zwischenzeitlich an den Softwaregiganten herangetreten sein und ihn gebeten haben, etwas zu tun. Und Microsoft scheint in Bewegung gekommen zu sein.

Mittlerweile sickern immer wieder Informationen durch, dass Microsoft kurz davor steht zu bestätigen, dass es Upgrade-Gutscheine geben wird. Die Lösung könnte so aussehen, dass man Kunden, die einen Vista-fähigen PC vor dem eigentlichen Release des OS kaufen, beispielsweise Gutschein-Coupons für ein Upgrade auf Vista anbietet. Weitere Infos sind leider noch nicht durchgesickert und die Partner von Microsoft halten sich bedeckt.

Barry Crume, Director der Microsoft Alliance for Advanced Micro Devices, sagte, dass AMD jedwede Kampagne von Microsoft unterstützen wird, die das Unternehmen im Zuge der Umstellung von Windows XP auf Vista durchführt. Sein Unternehmen habe Microsoft gebeten etwas zu tun, aber man habe nicht gesagt welche Methoden angewandt werden sollten. Damit widerspricht Crume einem Bloomberg-LP-Bericht, demzufolge AMD Druck auf Microsoft ausübe, Gutscheine anzubieten. "Es ist nicht unsere Aufgabe festzulegen…wie sie es tun“, erklärte Crume. "Es ist ihre Entscheidung."

Der Bloomberg-Bericht nennt noch einen anderen großen Partner, Amazon.com, in Zusammenhang mit Microsoft und Vista. Auch von Seiten Amazons soll Microsoft unter Druck gesetzt worden sein, eine Gutschein-Aktion durchzuführen. Amazon-Sprecher Sean Sundwall bestätigte dies nicht. Amazon sei aber der Meinung so Sundwall, dass es für Microsoft wichtig ist, es so einfach wie möglich zu machen, Windows Vista zu erwerben. Und Amazon wird dementsprechend jegliche Maßnahmen, die dies fördern, unterstützen.

Untätig ist Microsoft auf jeden Fall nicht. Das Unternehmen hat mit Hardware-Partnern zusammengearbeitet, um spezielle Etiketten auf PCs und Notebooks zu bekommen. Diese sollen Anwender darüber informieren, welche Versionen beziehungsweise Features von Vista auf dem Rechner laufen. Das Unternehmen hat zudem schon vor einiger Zeit eine Website namens Get Ready gestartet, mit Details zu den Systemanforderungen für das OS.

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