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Microsoft setzt Rotstift an

07.07.2004 | 11:56 Uhr |

Quartal für Quartal präsentiert Microsoft Umsatz- und Gewinnzahlen, nach denen sich der Großteil der Branche die Finger lecken würde. Dennoch will der Konzern jetzt den Rotstift ansetzen und bis zum Ende des Geschäftsjahres (30. Juni 2005) eine Milliarde Dollar einsparen.

Quartal für Quartal präsentiert Microsoft Umsatz- und Gewinnzahlen, nach denen sich der Großteil der Branche die Finger lecken würde. Dennoch will der Konzern jetzt den Rotstift ansetzen und laut einem Memo von Steve Ballmer bis zum Ende des Geschäftsjahres (30. Juni 2005) eine Milliarde Dollar einsparen. Dies berichtet das Wall Street Journal .

Dem Memo zufolge seien die Ausgaben des Konzerns in den vergangenen Jahren stärker gestiegen als die Umsätze. Diese betragen derzeit 18,97 Milliarden Dollar, ein Plus von 2,51 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz wird für dieses Geschäftsjahr seitens Microsoft auf um die 38 Milliarden Dollar geschätzt.

Die Einsparungen sollen jedoch nicht durch Stellenstreichungen erreicht werden, sondern es sollen vielmehr die internen Prioritäten strikter eingehalten werden. Die Neueinstellungsrate soll im Vergleich zu den Vorjahren konstant bleiben, so ein Microsoft-Sprecher gegenüber der Zeitung.

Die Mitarbeiter sollen in die Pflicht genommen werden, damit sie ihre Ziele besser als in den vergangenen Jahren priorisieren und sich künftig auf jährlich fünf bis sieben messbare Zielvorgaben konzentrieren, so die Zeitung.

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