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Microsoft setzt Kopfgeld auf Mydoom.B-Autor aus

30.01.2004 | 11:29 Uhr |

SCO hats vorgemacht und 250.000 US-Dollar Kopfgeld auf den Autor des "Mydoom"-Wurms ausgelobt, jetzt nimmt Microsoft Maß. Die Redmonder haben die selbe Summe veranschlagt - für diejenigen, die Informationen herantragen, die zur Verhaftung und der Verurteilung des Autors führen, der die zweite Variante von Mydoom-Wurms aufs Internet losgelassen hat.

SCO hats vorgemacht und 250.000 US-Dollar Kopfgeld auf den Autor des "Mydoom"-Wurms ausgelobt ( wir berichteten ), jetzt nimmt Microsoft Maß. Die Redmonder haben die selbe Summe veranschlagt - für diejenigen, die Informationen herantragen, die zur Verhaftung und der Verurteilung des Autors führen, der die zweite Variante von Mydoom-Wurms aufs Internet losgelassen hat.

Im Vergleich zum Original, dem Mydoom.A-Wurm, greift diese Variante nicht nur Webserver des Software-Unternehmens SCO sondern auch www.microsoft.com an. Der Wurm soll Microsofts Website mit einer DDoS-Attacke am 3. Februar attackieren. Darüber hinaus verhindert Mydoom.B, das infizierte Rechner auf die Sites von Antiviren-Hersteller zugreifen können, so der finnische Viren-Spezialist F-Secure .

Wer Informationen oder Hinweise hat - zu diesem oder einem anderen Wurm oder Virus - soll sich entweder an Interpol , das FBI, den Secret Service oder an das Internet Fraud Complaint Center wenden.

Mit der jetzt ausgelobten Belohnung schöpft Microsoft zum dritten Mal aus seinem "Anti-Virus Reward"-Programm. Mit ihm will Microsoft die Jagd auf die Programmierer von Viren und Würmern verstärken. In einem ersten Schritt wurden insgesamt fünf Millionen US-Dollar eingezahlt.

SCO setzt Kopfgeld auf "Mydoom"-Autor aus (PC-WELT Online, 28.01.2004)

Microsoft: Wurm-Programmierer werden gejagt (PC-WELT Online, 06.11.2003)

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