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Microsoft schmiedet Allianz gegen Open Source

14.08.2002 | 16:39 Uhr |

Angesichts der wachsenden Popularität von Open-Source-Software verstärkt Microsoft gemeinsam mit anderen Unternehmen seine Lobbying-Bemühungen. Die im Mai ins Leben gerufene "Initiative for Software Choice" wendet sich vor allem gegen die Pläne von Behörden, bei der Beschaffung von IT-Produkten Linux-basierende Programme zu bevorzugen.

Angesichts der wachsenden Popularität von Open-Source-Software verstärkt Microsoft gemeinsam mit anderen IT-Unternehmen seine Lobbying-Bemühungen, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche meldet. Die im Mai ins Leben gerufene "Initiative for Software Choice" wendet sich vor allem gegen die Pläne von Behörden, bei der Beschaffung von IT-Produkten Linux-basierende Programme zu bevorzugen.

Hinter der Initiative steht der Industrieverband Computer Technology Industry Association (CompTIA) , der eigenen Angaben zufolge rund 8000 Unternehmen zu seinen Mitgliedern zählt. Microsoft gehört als Vertreter der Softwareindustrie zu den größten Förderern.

Software Choice wehre sich insbesondere dagegen, dass die Beschaffung proprietärer Software durch öffentliche Organe per Gesetz eingeschränkt oder ganz verboten werde, steht in einer Erklärung. Einen derartigen Gesetzentwurf planen Open-Source-Befürworter etwa für den US-Bundesstaat Kalifornien.

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