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Microsoft präsentiert Straßen-WCs mit Windows-XP-PC und Internet

06.05.2003 | 15:03 Uhr |

Microsoft will für seinen Internet-Dienst MSN in Großbritannien mehr Abonnenten gewinnen und geht dafür auch ungewöhnliche Wege. Eine mobile Toilette - liebevoll auch "WWW.C" genannt - ist mit Flachbildschirm und Tastatur ausgestattet und wer sie besucht, kann dank WLAN-Unterstützung nicht nur seinen menschlichen Bedürfnissen nachkommen, sondern dabei auch in den Weiten des Internets surfen und sich über den MSN Messenger mit Freunden unterhalten.

Microsoft will für seinen Internet-Dienst MSN in Großbritannien mehr Abonnenten gewinnen und geht dafür auch ungewöhnliche Wege. Eine mobile Toilette - liebevoll auch "WWW.C" genannt - ist mit Flachbildschirm und Tastatur ausgestattet und wer sie besucht, kann dank WLAN-Unterstützung nicht nur seinen menschlichen Bedürfnissen nachkommen, sondern dabei auch in den Weiten des Internets surfen und sich über den MSN Messenger mit Freunden unterhalten.

Microsoft hat die Toilette auf den Namen "iLoo" getauft, ob dies eine kleine Anspielung auf Apple (iPod, iTunes) ist, wurde nicht bekannt. Zunächst soll nur ein WC als Prototyp hergestellt werden, das dann bei Musik-Festivals und anderen Großveranstaltungen genutzt werden soll.

Bei dem unter dem Abfluss montierten Rechner handelt es sich um einen PC mit Windows XP. Für die Ohren gibt es auch etwas: eine 6-Kanal-Surround-Sound-Anlage. Bildschirm und Tastatur sind vor Wasserschäden geschützt.

Vor der Toilette könnten sich lange Schlangen bilden, dies ist auch den Vätern der Idee bewusst, immerhin könnte der Klobesucher beim Surfen die Zeit vergessen. Auch der Analyst Jeremy Davies sieht die potenziell hohe Verweildauer der Toilettenbesucher eher skeptisch. "Mein Vater hat immer gesagt: 'Geh rein, lass es raus und geh wieder raus'", so Davies. Davies räumt allerdings ein, dass die Idee an sich gar nicht mal so dumm sei. " Wir haben einen ziemlich einzigartigen Toiletten-Humor in Großbritannien", erklärt Davies.

"Wenn es zu lange dauert, dann werden wir an die Tür schlagen oder so etwas Ähnliches", zitiert der US-Nachrichtendienst Cnet den MSN-Sprecher Matthew Whittingham. Aufgrund der in der in der Toilette befindlichen Hardware sei sowieso ein Wachmann nötig.

PC-WELT meint:

Ob MSN dadurch in Großbritannien beliebter wird, bleibt abzuwarten. "Po"pulärer wird es auf alle Fälle.

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