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Microsoft nimmt sich den Wireless-Markt vor

19.09.2003 | 09:56 Uhr |

Nach Intel hat nun auch Microsoft ein Auge auf den boomenden WLAN-Markt geworfen.: Das Unternehmen stellt diese Woche fünf Produkte (gemäß IEEE 802.11g) vor, die nach Angaben des Software-Riesen die Kosten für WLAN-Netze verringern soll und gleichzeitig einen quasi narrensicheren Aufbau und Verwaltung von Heim-WLANs garantieren sollen.

Nach hat nun auch ein Auge auf den boomenden WLAN-Markt geworfen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner . Das Unternehmen stellt dazu diese Woche fünf Produkte (gemäß IEEE 802.11g) vor, die nach Angaben des Software-Riesen die Kosten für WLAN-Netze verringern soll und gleichzeitig einen quasi narrensicheren Aufbau und Verwaltung von Heim-WLANs garantieren sollen. In bewährter Manier trommelte Produktmanager Todd Greenberg im Vorfeld: "Netzwerke verursachen Furcht und Verwirrung. Unsere Produkte jedoch, an denen wir lange gearbeitet haben, werden einfach und leicht zu benutzen sein."

So wird Microsoft die WLAN-Basisstation MN-700 anbieten, die einen Router, Access Point und einen Ethernet-Switch mit vier Ports in sich birgt. Des weiteren im Programm sind der PCI-Adapter für Laptops "MN-730", der Adapter für Notebooks "MN-720" und der "Wireless Notebook Kit MN-820", der die Basisstation und eine Verbindung zum Notebook beinhaltet.

Zudem gibt es den "Xbox Wireless Adapter MN-740", der die Spielekonsole mit dem Internet verbindet. In die Produkte sind eine Firewall, eine Zugangskontrolle für Internet-Seiten sowie ein Sicherheitsschlüssel, um mehrere WLANs gegeneinander abzuschotten, integriert. Microsofts Preisvorstellung liegt in den USA zwischen 109 und 179 Dollar.

Laut Marketier Greenberg sorgen benutzerfreundliche Wizards für einen kaum zu vereinfachende Installation und Betrieb des Funk-Netzes. "Der Benutzer braucht keine Ahnung von technischen Einzelheiten des WLANs zu haben, um es zu installieren und hochzufahren", versprach er. Sollte es aber doch zu Problemen kommen, könne jeder kostenlos zu jeder Zeit bei einer eigens installierten Hotline anrufen und sich weiterhelfen lassen.

WLAN schaltet den Turbo ein (PC-WELT Online, 17.06.2003)

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