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Microsoft mit starkem ersten Quartal

27.10.2006 | 10:05 Uhr |

Microsoft hat die Zahlen für das erste Quartal seines aktuellen Geschäftsjahres vorgelegt. Demnach stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um elf Prozent, auch der Gewinn legte um gut zehn Prozent zu. Maßgeblich zum Wachstum beigetragen haben das Server-Geschäft und die starke Nachfrage nach der Xbox 360.

Microsoft startet mit einem starken ersten Quartal in sein aktuelles Geschäftsjahr. Für den Zeitraum Juli - September 2006 hat das Unternehmen einen Umsatz von 10,81 Milliarden US-Dollar gemeldet. Dies entspricht einem Plus in Höhe von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch der Gewinn legte im gleichen Zeitraum um gut zehn Prozent auf 3,48 Milliarden US-Dollar zu. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten.

Maßgeblich zu dem guten Ergebnis beigetragen hat das Server-Geschäft und die Entertainment-Division, die sich über eine hohe Nachfrage nach der Xbox 360 freut. So stieg der Umsatz im Server-Bereich um 17 Prozent, dabei liefen vor allem die Produkte SQL Server 2005, Windows Server, Visual Studio 2005 und Biztalk Server ausgesprochen gut, so das Unternehmen.

Auch im Spielebereich läuft es für Microsoft besser. So stieg der Umsatz der Entertainment-Abteilung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 70 Prozent auf gut eine Milliarde US-Dollar. Der Verlust der Sparte ging von 173 Millionen auf 96 Millionen US-Dollar zurück. Getrieben wurde das Umsatzwachstum in diesem Bereich laut Microsoft von der starken Nachfrage nach der Xbox 360, Software und Zubehör sowie dem Online-Dienst Xbox Live. Weltweit wurden bislang laut Unternehmen sechs Millionen Xbox-360-Konsolen verkauft und vier Millionen Anwender sind bei Xbox Live angemeldet.

Für das zweite Quartal erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 11,8 und 12,4 Milliarden US-Dollar, der Gewinn soll zwischen 2,9 und 3,1 Milliarden US-Dollar liegen. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Umatz zwischen 50 und 50,9 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn zwischen 19,1 und 19,5 Milliarden US-Dollar. Spannend wird das Ergebnis des dritten Quartals sein, da in diesen Zeitraum die Veröffentlichung für Vista für Endkunden fällt.

In Sachen Umsatzrendite bleibt Microsoft damit einer der Könige am Markt. Kaum ein Unternehmen wirtschaftet so profitabel. So liegt die Umsatzrendite für das erste Quartal bei rund 35 Prozent. Zum Vergleich: Sony erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal bei einem Umsatz von 12,3 Milliarden Euro einen Gewinn in Höhe von 11,3 Millionen Euro, was einer Rendite in Höhe von rund 0,1 Prozent entspricht ( wir berichteten ). Selbst wenn die Kosten für das Akkutauschprogramm ausgenommen werden (rund 350 Millionen Euro), käme man nur auf eine Rendite in Höhe von grob gerechnet drei Prozent.

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