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Microsoft macht Google in Managerstreit Vergleichsangebot

Microsoft hat Google in dem Streit um einen ehemaligen Topmanager ein Vergleichsangebot gemacht.

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft Corp. hat dem Internet-Suchmaschinenanbieter Google in dem Streit um einen ehemaligen Topmanager ein Vergleichsangebot gemacht. Der Konzern werde die Klage fallen lassen, falls das Unternehmen eine gerichtliche Verfügung vom gestrigen Dienstag akzeptiert. Dies sagte der Chefsyndikus von Microsoft am Mittwoch in einem Interview mit dem Wall Street Journal .

Die gerichtliche Verfügung schließt den ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter und jetzigen Google-Vize-Präsident Kai-Fu Lee von Schlüsselfunktionen bei Google aus. Zudem dürfe Lee bis Juli 2006 keine Mitarbeiter von Microsoft abwerben. Gleichwohl könne Lee bei dem Aufbau des Chinageschäfts von Google mitarbeiten.

Im Juli hatte Microsoft Google sowie seinen ehemaligen Mitarbeiter Kai-Fu Lee verklagt. Lee war 1998 zu Microsoft gekommen und hat dessen Asien-Forschungszentrum gegründet. Google will nun unter Leitung von Lee selbst ein Forschungs- und Entwicklungslabor in China gründen. Nach Auffassung von Microsoft verstößt Lee damit gegen eine Klausel in seinem Arbeitsvertrag, da er zu einem direkten Konkurrenten wechselt.

Google äußerte sich zu diesem Angebot bislang nicht.

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