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Microsoft macht Ernst und zieht 15 Spammer vor den Kadi

23.06.2003 | 10:22 Uhr |

Als Auftakt möchte Microsoft seine erste Offensive gegen Spammer verstanden wissen. Zusammen mit den Justizbehörden der USA und Großbritanniens hat das Unternehmen 15 Klagen gegen die Versender unerwünschter Mails vorbereitet.

Als Auftakt möchte Microsoft seine erste Offensive gegen Spammer verstanden wissen. Zusammen mit den Justizbehörden der USA und Großbritanniens hat das Unternehmen 15 Klagen gegen die Versender unerwünschter Mails vorbereitet, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner .

Kaum verwunderlich ist, dass fast alle Klageschriften ausgerechnet im Bundesstaat Washington eingereicht wurden. Dieser ist für seine besonders strengen Anti-Spam-Gesetze bekannt. Microsoft hofft darauf, dass harte Strafen verhängt werden und somit eine Signalwirkung entsteht.

Der Konzern wirft den Spammern vor, dass sie mit über zwei Milliarden unerwünschter Werbemails die Posteingangfächer der Nutzer regelrecht überflutet haben. Zudem sind die Absenderdressen gefälscht und manipuliert worden.

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