09.02.2007, 08:37

Frank Ziemann

Microsoft kündigt 12 Sicherheits-Updates an

Am kommenden Dienstag ist wieder Microsoft Patch Day. Für Februar hat Microsoft 12 Security Bulletins angekündigt, die unter anderem kritische Sicherheitslücken in Windows und Office behandeln sollen.
Am Dienstag, den 13. Februar, um 10:00 Uhr (Ortszeit Redmond, an der Westküste der USA), also gegen 19:00 Uhr unserer Zeit, will Microsoft insgesamt 12 Security Bulletins veröffentlichen, von sich denen mindestens vier mit als kritisch eingestuften Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten befassen sollen. Allein fünf Security Bulletins sollen Schwachstellen in Windows behandeln, mindestens eine davon ist als kritisch eingestuft.
Weitere zwei Security Bulletins sind für Microsoft Office avisiert, auch hier gilt mindestens eine der darin behandelten Sicherheitslücken als kritisch. Je eine weitere kritische Schwachstelle steckt in den Microsoft Data Access Components (MDAC) und in den verschiedenen Anti-Malware-Produkten von Microsoft, einschließlich Onecare und Windows Defender.
Die drei übrigen Security Bulletins sind mit dem Schweregrad "wichtig" versehen und betreffen Windows, Visual Studio, noch einmal Microsoft Office sowie das interaktive Schritt-für-Schritt-Training. Nach der Installation der zugehörigen Updates wird in einigen Fällen ein Neustart des Rechners fällig.
Auch Microsofts kleine Wurm-Kur wird am kommenden Dienstag in neuer Version bereit gestellt, voraussichtlich wieder ein paar Stunden vor den Security Bulletins. Außerdem sollen zwei wichtige, jedoch nicht sicherheitsrelevante Updates für Windows oder Anwendungen veröffentlicht werden.
Besonders für IT-Administratoren und Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen ist der Donnerstagabend vor dem nächsten Microsoft Patch Day ein wichtiger Termin. Dann veröffentlicht Microsoft seine monatliche Advance Notification, die Ankündigung der zu erwartenden Security Bulletins. Dies geschieht, damit sich Unternehmen auf die voraussichtlich anfallende Arbeit einstellen können, die das Testen und anschließende Installieren der Sicherheits-Updates bedeutet. Auch die dann fälligen Neustarts von Server-Systemen wollen geplant und vorbereitet sein.
Im Januar hatte Microsoft zunächst acht Security Bulletins angekündigt, dies jedoch noch vor dem Wochenende revidiert und auf die Hälfte eingedampft. Wie viele Updates Microsoft im Februar wirklich bereit stellen wird, bleibt also abzuwarten. Ebenso spannend bleibt die Frage, ob alle seit Anfang Dezember 2006 bekannt gewordenen Sicherheitslücken in Microsoft Office endlich gestopft werden.
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