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Microsoft kommentiert Berichte über Vista-Nachfolger

14.02.2007 | 16:21 Uhr |

Wenn man es bei Microsoft will, kann man sich auch ganz kurz halten. So geschehen bei einer Pressemitteilung zu den Berichten, dass der Nachfolger von Vista bereits 2009 erscheinen wird.

In einer äußerst kurzen Pressemitteilung kommentiert Microsoft die zu Beginn der Woche im Internet aufgetauchten Berichte über den Vista-Nachfolger, der angeblich bereits Ende 2009 erscheinen wird ( wir berichteten ).

Die gesamte Mitteilung, und das ist für Microsoft eher ungewöhnlich, besteht aus einem Satz und einem Zitat von Kevin Kutz, Director Windows Client. Kutz verweist auf den kürzlich erfolgten Start von Windows Vista und dass Microsoft sich auf das fokussiere, was Vista den Menschen schon jetzt bietet. „Wir geben derzeit keinerlei öffentliche Auskunft über das nächste Windows, außer, dass wir daran arbeiten“, so Kutz.

Da die Mitteillung so kurz ist, bleibt genügend Platz um das festzustellen, was bisher bekannt ist. Windows Vista wird durch Windows Vienna (Codename)/Windows 7 abgelöst werden (ein Office 13 wird es übrigens nicht geben – abergläubisch wie man ist, folgt dem Office 12 dann gleich Office 14). Die Lücke zwischen Windows 6 (Vista) und 7 (Vienna) wird Windows Fiji wahrscheinlich in Form eines großen Service Packs für Vista füllen.

Die Mitteilung von Kutz deutet an, dass Microsoft in der Hinsicht dazu gelernt hat, nicht Jahre vorab Funktionen für ein Betriebssystem anzukündigen, ohne von vornherein genau zu wissen, ob sie zeitlich überhaupt machbar sind.

Dass der Nachfolger von Windows Vista schneller kommen wird, ist ohnehin schon seit langem bekannt. Microsoft hatte immer wieder betont, dass nie wieder eine so lange Zeit zwischen zwei Betriebssystemen vergehen wird, wie es zwischen Windows XP und Vista geschah.

Andererseits haben Endanwender und auch Unternehmen durchaus ein berechtigtes Interesse zu erfahren, welchen Zeitplan Microsoft nunmehr verfolgt. Von Microsoft ist bis dato zwischen zwei und vier Jahre zu hören, je nachdem wen man fragt. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen.

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