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Microsoft heckt was neues aus: "MyLifeBits"

21.11.2002 | 14:20 Uhr |

Etwas ganz besonderes hecken seit einiger Zeit Entwickler des Microsoft Media Presence Lab in San Francisco aus - sie brüten über einem Projekt namens "MyLifeBits". Dabei handelt es sich um Software, mit der Fotos, Briefe und vieles mehr - kurzum Erinnerungen - gespeichert werden sollen. Das Ziel: Eine Multimedia-Datenbank mit der Chronologie des Lebens anzulegen.

Etwas ganz besonderes hecken seit einiger Zeit Entwickler des Microsoft Media Presence Lab in San Francisco aus - sie brüten über einem Projekt namens "MyLifeBits". Gegenüber dem englischsprachigen Magazin New Scientist nannten die Entwickler einige Einzelheiten des Projekts.

Bei "MyLifeBits" handelt es sich um Software, mit der Fotos, Briefe und vieles mehr - kurzum Erinnerungen - gespeichert werden sollen. Das Ziel: Eine Multimedia-Datenbank mit der Chronologie des Lebens anzulegen.

Die Microsoft-Entwickler entwickelten das Projekt als eine Art "surrogate brain" (Ersatzgehirn) und wollten das "giant shoebox problem" zu lösen - also dem Wirrwarr von den im Schuhkarton gesammelten Fotos und Erinnerungsstücken entgegenwirken, indem die Informationen miteinander verknüpft werden und später dann gründlich durchstöbert werden können.

Gordon Bell, einer der Microsoft-Entwickler, geht dem Artikel zufolge bereits mit gutem Bespiel voran: Bis zur "Association for Computing Machinery Multimedia"-Konferenz im Dezember will er einen Großteil seiner Korrespondenz, Dokumente aus der Arbeit und auch Videos sowie Telefongespräche gespeichert haben.

Interessant: Damit bei Suchaktionen relevante Audioaufnahmen ebenfalls erfasst werden, sollen Audio-Aufnahmen nicht nur im Audio-Format gespeichert, sondern auch in Text-Dateien konvertiert werden.

Um die benötigten Speicherkapazitäten für diese persönlichen Datenbanken machen sich die Entwickler indes keine allzu großen Sorgen. Sie gehen davon aus, dass innerhalb von fünf Jahren Laufwerke mit 1000 Gigabyte für unter 300 Dollar auf dem Markt zu haben sein werden.

Weitere Infos finden Sie in dem Bericht "Software aims to put your life on a disk" des New Scientist. Die Microsoft-Site mit Angaben zu diesem Projekt finden Sie hier .

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