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Microsoft gibt nach, zahlt 275 Millionen Dollar

Microsoft und Caldera wollen ihren Kartellrechtsstreit außer

Microsoft und Caldera wollen ihren Kartellrechtsstreit außergerichtlich beilegen. Um einen Prozess zu vermeiden hat sich Microsoft bereit erklärt, etwa 275 Millionen Dollar an Caldera zu zahlen.

Die Einigung kam für alle Beobachter überraschend. Man vermutet, aber dass Microsoft nicht in noch ein langwieriges Verfahren verwickelt werden will. Denn der Prozess gegen das US-Justizministerium und 19 US-Bundesstaaten ist noch in vollem Gange.

Caldera äußerte sich zufrieden mit der Einigung. "Wir haben demonstriert, wie man gegen Microsoft klagen und gewinnen kann", heißt es selbstbewusst auf der Caldera-Homepage.

Caldera hatte Microsoft auf 1,6 Milliarden Dollar Schadensersatz verklagt. Der Vorwurf: Microsoft habe versucht, Caldera aus dem Markt zu drängen. Der Software-Riese habe einen Bug in Windows 3.1 eingebaut, der beim Einsatz des DOS-Konkurrenzprodukts von Caldera, DR-DOS, zu einer Fehlermeldung führte. Der Prozess hätte am 1. Februar beginnen sollen (PC-WELT, 11.01.2000, sp).

Microsoft: "Findings of facts" nur Gerede (PC-WELT Online, 13.12.99)

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