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Microsoft gewinnt Patent-Streit um Smart Tags

26.09.2003 | 13:53 Uhr |

Microsoft hat einen seit November 2002 währenden Patent-Streit um die in Office XP verwendete "Smart-Tag"-Technologie gegen das Unternehmen "Hyperphrase" für sich entscheiden können. Der zuständige Richter Stephen Crocker kam am Mittwoch zum Schluss, dass die patentierte Technik von Hyperphrase anders arbeitet als die der Redmonder. Eine Randnotiz zum Fall gewährt dabei einen Einblick in die Arbeitsweise amerikanischer Richter.

Microsoft hat einen seit November 2002 währenden Patent-Streit um die in Office XP verwendete "Smart-Tag"-Technologie gegen das Unternehmen "Hyperphrase" für sich entscheiden können. Der zuständige Richter Stephen Crocker kam am Mittwoch zum Schluss, dass die patentierte Technik von Hyperphrase anders arbeitet als die der Redmonder.

Im Juni 2000 reichte Hyperphrase ein Patent unter dem Namen "Tiered and content based database searching" ein, das eine Methode für effiziente Datenbank-Suche beschreibt. Diese beinhaltet die Untersuchung der Daten-Referenz und verwandter Informationen, um Inhalts-Charakteristika der Daten-Referenz identifizieren zu können.

Die Smart-Tag-Technologie von Microsoft erlaubt es beispielsweise, bestimmte Teile eines Word-Dokuments mit einer Website oder einer Mail-Adresse zu verknüpfen. Wie Stacy Drake, Sprecherin von Microsoft, mitteilte, konnte sich das Unternehmen innerhalb der letzten drei Jahre gegen mehr als ein Dutzend derartiger Patent-Ansprüche durchsetzen.

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