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Microsoft führt Palladium vor

08.05.2003 | 09:30 Uhr |

Auf der Hausmesse "Windows Hardware Engineering Conference" (WinHEC), die diese Woche in New Orleans stattfindet, hat Microsoft erstmals die Funktionsweise der unter dem Codenamen "Palladium" entwickelten "Next Generation Secure Computing Base" (NGSCB) demonstriert. Allerdings griff der Hersteller auf eine Simulation zurück, da die für das System benötigte Hardware noch nicht vollständig zur Verfügung stand.

Auf der Hausmesse "Windows Hardware Engineering Conference" (WinHEC) , die diese Woche in New Orleans stattfindet, hat Microsoft erstmals die Funktionsweise der unter dem Codenamen "Palladium" entwickelten "Next Generation Secure Computing Base" (NGSCB) demonstriert. Allerdings griff der Hersteller auf eine Simulation zurück, da die für das System benötigte Hardware noch nicht vollständig zur Verfügung stand, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Zu sehen war die Windows-Komponente "Nexus", die den Zugriff auf einen an die Hauptplatine gebundenen verschlüsselten Chip ermöglichen soll. Laut Peter Biddle, Produkt-Manager bei Microsoft, wird Nexus Bestandteil des Windows-XP-Nachfolgers "Longhorn" sein, der voraussichtlich 2005 auf den Markt kommt.

In der Demonstration versuchte ein Microsoft-Techniker, Instant-Messages mit dem Hacker-Tool Subseven abzufangen und Schadroutinen auf dem NGSCB-geschützten Rechner auszuführen. Das Sicherheitssystem blockierte die Aktionen und gab eine Warnung an den Anwender aus.

Next Generation Secure Computing Base (NGSCB)

Laut Biddle liegt die Code-Basis für Nexus vollständig vor. Sie müsse lediglich weiterentwickelt und verbessert werden, sei jedoch ohne die entsprechenden Hardwarekomponenten wertlos. Martin Reynolds, Research Director bei Gartner , rechnet damit, dass NGSCB-Chips ab Mitte 2004 verfügbar sein werden.

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