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Microsoft erwartet Schneckentempo bei der Verbreitung von NGSCB

09.05.2003 | 11:28 Uhr |

Obwohl diverse Branchengrößen aus dem Hardware-Bereich schon in den Startlöchern sitzen, um Microsofts "Next-Generation Secure Computing Base" zu unterstützen , rechnen die Redmonder nicht damit, dass Anwender beim Start des Produkts - geplant für 2005 - en masse aufspringen.

Obwohl diverse Branchengrößen aus dem Hardware-Bereich schon in den Startlöchern sitzen, um Microsofts "Next-Generation Secure Computing Base" ( NGSCB) zu unterstützen , rechnen die Redmonder nicht damit, dass Anwender beim Start des Produkts - geplant für 2005 - en masse aufspringen. Das ließ das Unternehmen jetzt auf der "Windows Hardware Engineering Conference" (WinHEC) in New-Orleans durchblicken.

Laut Peter Biddle, Product Unit Manager bei Microsofts Security Business Unit, wird für das erste Jahr nach Erscheinen des Produkts eine Auslieferung von PCs, die NGSCB unterstützen, im einstelligen Prozent-Bereich erwartet. Biddle ist sich nicht einmal sicher, ob die Unterstützung jemals 100 Prozent betragen wird.

Unternehmen werden aller Voraussicht nach die ersten sein, die die Technologie anschaffen. Vor allem der Ausblick auf ein höheres Maß an Sicherheit, etwa im Bereich Secure Messaging, gilt hier als Kauf-Anreiz.

Die oben beschriebene Einschätzung wird von den Hardware-Partnern von Microsoft im Wesentlichen geteilt. AMD etwa, das ähnlich wie Nvidia und Intel an entsprechender Hardware tüftelt, sieht NGSCB erst ab 2008 im Großteil der PCs im Einsatz, so Geoffrey Strongin, Platform Security Architect bei AMD.

Preisliche Anpassungen sollen übrigens bei der Verbreitung von Systemen mit NGSCB-Unterstützung keine allzu große Rolle spielen. Die Kosten sollen sich - so die Pläne von Microsoft - für den PC-Käufer um höchstens 50 US-Dollar erhöhen.

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