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Microsoft erwägt Integration von Virenschutz in Windows

02.02.2005 | 14:52 Uhr |

Microsoft überlegt derzeit, ob ein Antiviren-Programm direkt in Windows integriert werden sollte. Das erklärte Microsoft-Technikvorstand Craig Mundie.

Ein in Windows integriertes Antiviren-Programm könnte vielen Anwender helfen, aber auch gleichzeitig wieder die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Dennoch denkt Microsoft durchaus darüber nach, ein derartiges Sicherheitsprogramm in Windows einzubauen. Das erklärte Microsoft-Technikvorstand Craig Mundie der Financial Times Deutschland .

Über das wie und wann äußerte sich Mundie gegenüber dem Blatt allerdings eher vage. "Denkbar ist, dass wir bei künftigen Überlegungen zu der Einschätzung kommen, dass bestimmte Teile der Anti-Virus-Software zum Betriebssystem gehören sollten", so Mundie. Zum Einsatz könnten dabei unter anderem Technologien kommen, die Microsoft durch die Übernahme der rumänischen Antiviren-Spezialisten Gecad erworben hatte.

"Es ist noch nicht klar, ob es darum geht, den gesamten Service anzubieten oder die Ausstattung des Betriebssystems auf ein neues Niveau zu heben", sagte Mundie. In Hinblick auf die EU-Vorgaben, die Microsoft dazu zwingen, ein Windows XP ohne den Windows Media Player anzubieten, erklärte Mundie: "Wenn wir neue Bedürfnisse erkennen, werden wir auch künftig unsere Produkte entsprechend ergänzen."

Patch-Day: Microsoft bringt neues Antiviren-Tool (PC-WELT Online, 11.01.2005)

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