Windows 10

Windows 10 ist das aktuelle Windows-Betriebssystem, das Microsoft an die Nutzer von Windows 7 und Windows 8 im ersten Jahr gratis ausliefert. Mit Windows 10 feiert das Start-Menü ein Comeback und Cortana auf dem Desktop ihre Premiere. Aber Windows 10 ist nicht nur für Desktop-PCs erhältlich, sondern kommt auch bei Smartphones, der Xbox One, IoT-Geräte und Hololens zum Einsatz.

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Microsoft erhöht Druck zum Windows-10-Upgrade

09.12.2015 | 14:49 Uhr |

Microsoft will offenbar Windows-7- und Windows-8-Nutzer nun mit mehr Druck zu einem Wechsel auf Windows 10 bewegen.

Microsoft wird offenbar schon in Kürze mit einer deutlich aggressiveren Upgrade-Strategie die Nutzer von Windows 7 und Windows 8 zu einem Windows-10-Wechsel animieren. Das berichtet unsere US-Schwesterpublikation Computerworld. Hintergrund ist eine Beobachtung des Entwicklers Josh Mayfield, von dem GWX Control Panel stammt. Dabei handelt es sich um ein Tool, mit dem Windows-7- und Windows-8-Nutzer das Microsoft-Tool GWX (Get Windows 10) deaktivieren können. Microsoft liefert GWX seit April 2015 an alle Windows-7/8-Rechner aus. GWX fordert die Nutzer regelmäßig zu einem Upgrade auf Windows 10 auf.

Laut Angaben von Mayfield hat Microsoft mehrmals GWX-Updates an die älteren Windows-Versionen ausgeliefert, um Anti-GWX-Tools auszuschalten und dadurch den Upgrade-Hinweis wieder auf den Bildschirmen der Nutzer erscheinen zu lassen. Dabei wurden kaum Änderungen an GWX selbst vorgenommen.

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Microsoft hatte außerdem auch erst kürzlich für Windows 7 und Windows 8 neue Updates ausgeliefert, die Windows Update auf den Rechnern aktualisieren und Umstiegsprobleme auf Windows 10 lösen sollen. Nach der Installation der Windows-Update-Updates, so Mayfield, überprüft das Betriebssystem alle paar Stunden, ob eine Installation von Windows 10 erfolgen könnte.

Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird Windows Update unter Windows 7 und Windows 8 die Installation von Windows 10 als "optionales Update" empfehlen. Das hatte Microsoft bereits in einem Blog-Eintrag Ende Oktober angekündigt. Im nächsten Schritt - irgendwann Anfang 2016 - wird dann Windows 10 in der Liste der empfohlenen Updates auftauchen. In den Standardeinstellungen lädt Windows Update empfohlene Updates automatisch herunter und installiert diese dann.

Fraglich ist, ob Microsoft hier den richtigen Weg geht. Anwender, die noch nicht zu Windows 10 gewechselt sind, haben wahrscheinlich in der Regel einen guten Grund dafür. Ein Zwangswechsel dürfte bei dieser Nutzergruppe kaum für ein positives Echo sorgen.

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