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Microsoft einigt sich mit "Spam King"

09.08.2005 | 16:42 Uhr |

Microsoft hat mit dem als "Spam King" bekannt gewordenen Unternehmer Scott Richter eine Einigung erzielt. Scott Richter galt als einer von drei Top-Versendern von Spam-Nachrichten auf der Welt und wurde von Microsoft deshalb im Dezember 2003 verklagt.

Microsoft hat eine Einigung mit Scott Richter und dessen Unternehmen OptInrealbig.com erreicht. Scott Richter galt als einer der drei Top-Versender von Spam-Nachrichten auf der Welt und wurde unter Namen "Spam King" bekannt. Über 200 Millionen Spams soll Richters 2001 gegründetes Unternehmen täglich versendet haben. Die Redmonder reichten im Dezember 2003 Klage gegen Richter und dessen Unternehmen ein.

Die Einigung sieht vor, dass Scott Richter und OptInrealbig.com künftig keinerlei Spams an Personen verschicken dürfen, die nicht eingewilligt haben, Werbebotschaften erhalten zu wollen. Außerdem hat Richter sich verpflichtet, sich künftig an die Anti-Spam-Gesetze halten.

Microsoft erhält von dem Scott Richter die Summe von sieben Millionen US-Dollar als Entschädigung. Abzüglich der bisherigen Verfahrenskosten will Microsoft fünf Millionen davon in seine Projekte investieren, die der Internet-Sicherheit dienen. Ein Million US-Dollar gehen als Spende an den Bundesstaat New York. Mit dem Geld sollen im Rahmen von Microsofts "Unlimited Potential Program" Computer für Kinder und Erwachsene angeschafft werden, die sonst keinen Zugang zu Rechnern haben.

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