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Microsoft dementiert: Keine Admin-Rechte auf dem PC

05.07.2002 | 14:58 Uhr |

Zu Wochenbeginn erschütterte eine Nachricht die Windows-Benutzer: Microsoft hatte die Lizenzbestimmungen für den Windows Media Player entscheidend geändert und sich das Recht eingeräumt, automatisch "Sicherheits-Updates" auf den Rechner des Benutzers laden zu dürfen. Der Aufschrei der Windows-Anwender veranlasste Microsoft zu einer Reaktion. Seit heute kann man auf den Websites von Microsoft Deutschland und Österreich unterschiedliche Stellungnahmen zu den Aufsehen erregenden Änderungen der EULA lesen. Der Grundtenor: Die vollständige Kontrolle über den Rechner bleibe beim Benutzer.

Zu Wochenbeginn erschütterte eine Nachricht die Windows-Benutzer: Microsoft hatte die Lizenzbestimmungen für den Windows Media Player entscheidend geändert und sich das Recht eingeräumt, automatisch "Sicherheits-Updates" auf den Rechner des Benutzers laden zu dürfen (PC-WELT berichtete). Der Aufschrei der Windows-Anwender veranlasste Microsoft zu einer Reaktion. Seit heute kann man auf den Websites von Microsoft Deutschland und Österreich unterschiedliche Stellungnahmen zu den Aufsehen erregenden Änderungen der EULA lesen. Der Grundtenor: Die vollständige Kontrolle über den Rechner bleibe beim Benutzer.

Micosoft betont, dass auch nach Installation des "Sicherheits-Updates" für den Windows Media Player die vollständige Kontrolle beim Benutzer bleibt. Der Patch soll einen effektiveren Schutz digitaler Inhalte ermöglichen. "Davon profitieren nicht nur die Anbieter dieser Inhalte, sondern auch die Benutzer, die zudem zu jeder Zeit vollständige Kontrolle über eventuell auf ihr System zu ladende Daten besitzen", so Microsoft.

Der Absatz in der überarbeiteten EULA (End User Licence Agreement)soll die rechtliche Grundlage schaffen, damit die Anbieter (von geschütztem Content) und Microsoft umgehend die notwendigen Maßnahmen zur Unterbindung eines eventuellen Datenmissbrauchs einleiten können.

Damit will Microsoft gewährleisten, dass Benutzer jederzeit und problemlos auf geschützte digitale Inhalte zugreifen können - selbst wenn eine Player-Anwendung aufgrund von Manipulation die für die Nutzung der Inhalte erforderlichen Sicherheitsvorschriften nicht erfüllt.

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