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Microsoft bringt abgespecktes Win XP für PC-Oldies

13.05.2005 | 10:08 Uhr |

Microsoft zaubert ein neues Windows XP aus dem Hut. Mit reduziertem Umfang und lauffähig auf älteren Rechnern mit wenig leistungsfähiger Hardware. Heimanwender sollen allerdings nicht in den Genuss dieser XP-Version kommen.

Während die Technik-Enthusiasten gespannt auf Longhorn blicken, entwickelt Microsoft auch sein derzeitiges Betriebssystem Windows XP weiter. Nicht nur, dass es für bestimmte wirtschaftlich schwächere Staaten ein im Umfang reduziertes, preiswerteres OEM-Windows XP gibt ( die PC-WELT berichtete ). Nein, Microsoft arbeitet mittlerweile auch an einem abgespeckten Windows XP für ältere PCs mit einer schwächeren Hardwareausstattung.

Die Zielgruppe dieses unter dem Codenamen "Eiger" entwickelten Windows-XP-Ablegers sind Anwender, die zwar ihren Windows 95-, 98-, ME- oder NT 4.0-Veteranen loswerden wollen, sich aber nicht von ihrer alten Hardware trennen möchten. Bisher scheiterte dieser Wunsch an den höheren Hardwareansprüchen von Windows XP.

Eiger soll auf Windows XP Professional mit Service Pack 2 basieren. Allerdings betont Microsoft, dass Eiger besonders für den Einsatz in Serverumgebungen konzipiert sein soll. So sollen vor allem servertypische Anwendungen unter Eiger laufen, nicht jedoch Office. Der Internet Explorer soll allerdings Bestandteil dieses Systems sein, ebenso der Windows Media Player. Die Redmonder haben also nicht den Massenmarkt der Heimanwender im Visier, sondern wollen Unternehmen den preiswerten Umstieg auf Windows XP ermöglichen.

Als Systemvoraussetzungen für Eiger nennt Microsoft einen Pentium-2-Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher und 500 MB Festplattenplatz. Die Mindestsystemvoraussetzungen für Windows XP sind zwar durchaus ähnlich, Windows XP läuft dann aber nur sehr langsam und lässt sich unter Umständen nach dem Aufspielen des Service Packs 2 gar nicht mehr starten.

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