74420

Microsoft beteiligt Musikunternehmen an Zune-Verkäufen

09.11.2006 | 15:05 Uhr |

Microsoft zahlt laut US-Medienberichten pro verkauften Zune-Player einen Betrag an Musikunternehmen.

Microsoft hat sich dazu verpflichtet, pro verkauften Zune Player einen fixen Betrag an die Plattenfirma Universal Studio zu bezahlen. Dies berichtet die New York Times. Der Betrag werde laut Angaben von Microsoft dafür gezahlt, dass die Plattenfirma ihre Musik für Microsofts neuen Musik-Dienst lizensiere.

Universal Studio erhält laut dem Bericht pro verkauftem Zune-Player (Preis zirka 250 US-Dollar) einen US-Dollar. Damit geht Microsoft einen anderen Weg, als Konkurrent Apple, der Musikunternehmen nicht an den Verkäufen der iPods direkt beteiligt, sondern nur über die per den Online-Musikdienst Itunes verkauften Songs. Dagegen wird Universal laut der jetzt getroffenen Vereinbarung von Microsoft sowohl an den Hardware- als auch an den Musik-Verkäufen beteiligt.

Microsoft plant auch anderen Musikunternehmen in den kommenden Wochen ein solches Angebot zu unterbreiten.

Microsofts iPod-Konkurrent Zune wird ab kommender Woche in den USA erhältlich sein. Bisher hat das Unternehmen noch keinerlei Details dazu genannt, wann der Player und der dazugehörige Dienst auch in Europa verfügbar sein werden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
74420