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Microsoft bekommt Fristverlängerung in Brüssel

Im Streit um EU-Sanktionen hat Microsoft von der EU-Kommission einen weiteren Aufschub erhalten.

Der weltgrößte Softwarekonzern habe nun bis 15. Februar Zeit, auf neue Vorwürfe der EU-Kommission zu antworten, hieß es am am Dienstag in Brüsseler Kommissionskreisen.

Die Wettbewerbshüter hatten Microsoft ursprünglich bis diesen Mittwoch (25. Januar) Zeit für eine Antwort gegeben. Die Behörde hatte dazu in bisher beispielloser Weise mit täglichen Bußgeldern in Millionenhöhe gedroht, falls Microsoft dieser Aufforderung nicht nachkommen sollte.

Die Kommission wirft dem US-Konzern vor, vor knapp zwei Jahren verhängte EU-Sanktionen nur unzureichend in die Praxis umzusetzen. Die Kommission hatte den Giganten aufgefordert, sein Betriebssystem Windows in einigen Bereichen für mehr Wettbewerb zu öffnen. Microsoft hatte auch ein Rekordbußgeld von knapp 500 Millionen Euro zahlen müssen.

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