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Microsoft bekämpft Revenge Porn

23.07.2015 | 17:01 Uhr |

Über ein neues Online-Formular können Nutzer Links zu Rache-Pornos von Microsoft löschen lassen.

Geht eine Beziehung im Streit auseinander, nimmt der oder die Verflossene immer häufiger mit so genanntem Revenge Porn Rache am ehemaligen Herzblatt. Dabei werden freizügige Videos oder Bilder im Internet veröffentlicht, die dem Betroffenen in sozialer als auch beruflicher Hinsicht schaden können.

Wie Jacqueline Beauchere, Microsofts Chief Online Safety Officer, in einem Blog-Beitrag erklärt, will der Redmonder Konzern künftig verstärkt gegen Rache-Pornos vorgehen. Aus diesem Grund geht in dieser Woche ein neues Melde-Formular online. Über den Support-Bereich können Nutzer Links zu expliziten Videos oder Bildern aus der Suchergebnis-Liste von Bing löschen lassen. Neben dem Eintrag bei Bing können die Inhalte auch aus dem Cloud-Speicher OneDrive oder Xbox Live entfernt werden.

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Als Beleg für den Antrag sind Anzeigen bei der Polizei oder Unterlassungserklärungen hilfreich. Microsoft will sich aber auch diejenigen Anträge anschauen, denen kein Rechtsstreit zugrunde liegt.

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