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Microsoft angeschlagen

15.12.2000 | 11:07 Uhr |

In die Schlange der Unternehmen, die eine Gewinn- und oder Umsatzwarnung bekannt geben mussten, hat sich nun auch Microsoft eingereiht. Wie die Redmonder nach Börsenschluss bekannt gab, kann es die Gewinn- und Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Selbst bei einer Wiederbelebung der Konjunktur wird Microsoft schwer haben besseren Zahlen zu erwirtschaften - die Probleme des Softwaregiganten liegen tiefer.

In die Schlange der Unternehmen, die eine Gewinn- und oder Umsatzwarnung bekannt geben mussten, hat sich nun auch Microsoft eingereiht. Nach Börsenschluss gab Microsoft bekannt, für das auslaufende Quartal nur noch mit einem Umsatz von 6,4 bis 6,5 Milliarden Dollar zu rechnen.

Die Schätzungen liegen somit um fünf bis sechs Prozent unter den Vorhersagen für dieses Quartal. Auch für das Gesamtgeschäftsjahr 2000/01 reduzierten die Manager um Bill Gates die Erwartungen auf 25,2 bis 25,4 Milliarden Dollar. Somit lägen auch hier die Erlöse um fünf Prozent niedriger als ursprünglich erwartet.

Als Grund für den Rückgang gab Microsoft die sich abkühlende Konjunktur und geringere Unternehmensausgaben verantwortlich. Doch selbst bei einer Wiederbelebung der Konjunktur sieht sich Microsoft Problemen gegenüber, die auch künftig die Bilanzen der Redmonder kräftig verhageln können.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Hintergrundbericht zu den Problemen von Microsoft. (PC-WELT, 15.12.2000, mp)

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