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Microsoft Windows Live entert Lenovo-PCs

14.03.2007 | 11:01 Uhr |

Microsoft hat eine Vereinbarung mit dem chinesischen PC-Hersteller Lenovo geschlossen, um seine Live-Services voranzutreiben. Demnach wird der Zugriff auf die Windows Live-Dienste künftig auf Thinkpad-Notebooks, Thinkcentre-Desktops und Lenovo-Rechner vorinstalliert.

Lenovo zählt seit der Übernahme der PC-Sparte von IBM zu den weltgrößten Herstellern von Rechnern. Das macht das in der Volksrepublik China beheimatete Unternehmen zu einem interessanten Partner für Microsoft. Dem hat die Redmonder Softwareschmiede Rechnung getragen und eine Vereinbarung über die Verbreitung seiner Live-Dienste via Lenovo-PCs und -Notebooks geschlossen.

Demnach will Lenovo auf Thinkpad-Notebooks, Thinkcentre-Desktops und Lenovo-PCs die Windows Live-Toolbar vorinstallieren. Jeder Besitzer eines solchen Gerätes findet die Windows Live-Toolbar somit auf seinem Desktop und hat damit direkt Zugriff auf die Windows Live-Suche und weitere Live-Dienste.

Weitere Details zu der Vereinbarung nannte Microsoft nicht, das Unternehmen räumte aber ein, dass man die Windows Live-Toolbar gerne auch auf den Rechnern anderer Hersteller vorinstalliert sehen möchte.

Microsoft brachte die Formulierung Windows Live erstmals im November 2005 ins Gespräch. Die meisten Windows Live-Dienste, die zumeist über einen Browser zugänglich sind, stecken aber noch in der Betaphase, einen Überblick bekommen Sie hier . Mit Windows Live will Microsoft Googles Online-basierten Angeboten Konkurrenz machen, Analysten bescheinigen Microsofts Bemühungen um sein Live-Dienste bisher aber nur geringen wirtschaftlichen Erfolg.

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