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Microsoft: Wieso schafft Java nicht was Quicktime kann?

13.02.2003 | 13:39 Uhr |

Der Java-Streit zwischen Microsoft und Sun geht in eine neue Runde. Die Redmonder haben vor dem vierten US-Berufungsgericht einen 83 Seiten umfassenden Antrag eingereicht, mit dem das Urteil des Bezirksrichter Frederick Motz vom 21. Januar angefochten werden soll.

Der Java-Streit zwischen Microsoft und Sun geht in eine neue Runde. Die Redmonder haben vor dem vierten US-Berufungsgericht einen 83 Seiten umfassenden Antrag eingereicht, mit dem das Urteil des Bezirksrichter Frederick Motz vom 21. Januar angefochten werden soll.

"Das Bezirksgericht hat in unangebrachter Weise nicht berücksichtigt, welche ernsthaften Schäden Microsoft durch die richterliche Verfügung entstehen", so Microsoft in dem Schreiben an das Berufungsgericht und weiter: "Microsoft sollte nicht dazu gezwungen werden mit Windows ein Produkt auszuliefern, das von einem seiner größten Konkurrenten stammt."

Bezirksrichter Motz hatte Microsoft im Januar dazu verdonnert, binnen 120 Tagen Suns Java in Windows XP zu integrieren und die Microsoft-Version von Java aus dem Betriebssystem zu entfernen. Als Reaktion auf diese Anweisung hatte Microsoft bereits Anfang Februar das Service Pack 1a für Windows XP zum Download bereitgestellt, bei dem die Java Virtual Machine von Microsoft bereits nicht mehr enthalten ist ( wir berichteten ).

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