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Unsere Antivirus-Software muss besser werden

15.11.2007 | 16:21 Uhr |

Microsoft sieht seine Antivirus-Produkte auf einem guten Weg, der jedoch auch nach Microsofts eigener Wahrnehmung noch recht lang sein kann. Um dieses Ziel zu erreichen, werden weiterhin Fachleute gesucht.

Microsofts Antivirus-Produkte können in Vergleichen mit der etablierten Konkurrenz noch nicht so ganz mithalten. Zwar hat sich Microsoft OneCare mittlerweile aus dem letzten Drittel der Ranglisten ins Mittelfeld verbessern können, an die besten Mitbewerber kommt es jedoch noch nicht heran. Vincent Gulotto, Leiter des Malware Protection Center , hat sich jedoch auf Microsofts IT Forum optimistisch geäußert.

Die Malware-Erkennungsraten von OneCare hätten sich seit September 2006 erheblich verbessert, um etwa 20 Prozentpunkte. Noch im Mai 2007 kam OneCare in einer Stichprobe von AV-Test auf nur etwas mehr als 80 Prozent Erkennung. Inzwischen sei OneCare, so Gulotto, bei Werten zwischen 91 und 95 Prozent angelangt.

Microsoft hat seit der Entscheidung für eine eigene Antivirus-Produktlinie eine ganze Reihe von Malware-Fachleuten angeworben und eingestellt, die viele Jahre Erfahrung in der Antivirus-Branche mitbringen. So hat Vincent Gulotto zuvor schon bei McAfee und Symantec Führungspositionen bekleidet, bevor er zu Microsoft gewechselt ist.

Um noch weiter nach vorne zu kommen, müssen jedoch nach Gulottos Einschätzung noch weitere Ressourcen erschlossen werden. Im Laufe dieses Jahres hat Microsoft neben der Zentrale in Redmond noch drei Malware-Labors in Tokio, Melbourne und Dublin eröffnet. Für alle Standorte werden noch erfahrene Fachleute gesucht.

Microsoft plant für die Spyware-Signaturen in OneCare, Forefront und Windows Defender eine tägliche Aktualisierung statt bislang zweimal in der Woche. In Kürze soll der Verkauf von OneCare 2.0 starten .

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