01.02.2001, 17:07

Hans-Christian Dirscherl

Microsoft-Tool erstellt Kundenprofil

Alles dreht sich bei Microsoft um die neue .net-Plattform. Nun stellt Microsoft ein Werkzeug vor, mit dem Unternehmen die Möglichkeit bekommen, das Surfverhalten ihrer Kunden genau verfolgen und auswerten zu können.
Alles dreht sich bei Microsoft um die neue .net-Plattform. Nun stellt Microsoft ein Werkzeug vor, mit dem Unternehmen die Möglichkeit bekommen, das Surfverhalten ihrer Kunden genau verfolgen und auswerten zu können.
Wie Reuters meldet, stellte Bill Gates nun in Düsseldorf sein neuestes Kind im Rahmen der neuen Strategie vor: den "Commerce Server 2000".
Es handelt sich dabei um eine umfassende Paketlösung, mit der E-Business-Unternehmen einen kompletten Webauftritt realisieren können. Und sie verfügt über ein Feature, das Otto-Normalsurfer kaum kalt lassen dürfte. Denn mit diesem neuen Serverpaket soll sich das Verhalten von Benutzern im Internet nachvollziehen lassen.
Dadurch würden die Unternehmen in die Lage versetzt, die Interessen ihrer Kunden genau zu analysieren und dahingehend ihre Internetauftritt anzupassen. Somit könnten Kunden möglichst dauerhaft und effizient gebunden werden.
Diese Möglichkeiten laufen unter dem weitläufigen Begriff des Customer Relationship Managements (CRM). CRM ist im letzten Jahr zum Modewort und Rettungsanker schlechthin für die gebeutelte E-Business-Welt geworden. Wie Pilze schossen virtuelle oder auch weniger virtuelle Unternehmen aus dem Boden, die sich der Pflege der Kundenkontakte und der Kunden-Unternehmensbindung verschrieben hatten.
Der Commerce Server 2000 stellt dazu verschiedene Tools wie ein "Profile System", ein "Targeting System" und einen "Campaign Manager" zur Verfügung. Das "Profile System" sammelt Hintergrundwissen über die Kunden, auf dessen Basis eine umfassende Analyse möglich sein soll.
Mit dem "Targeting System" lassen sich dann Informationen oder Verkaufsangebote zielgerichtet präsentieren. Und der "Campaign Manager" setzt die Firma einfach in die Lage, Werbe- oder Direct-Mailing-Kampagnen in die Wege zu leiten. Auf der Basis der durch das "Profile System" gesammelten Daten sollen so personalisierte Mailings einfach möglich werden.
Noch für Februar sei mit dem Erscheinen der deutschsprachigen Version des Commerce Servers 2000 zu rechnen. In den USA ist diese Software bereits erhältlich. (PC-WELT, 01.02.2001, hc)
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