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Web-Dienste auch offline nutzen

05.11.2007 | 15:45 Uhr |

Microsoft hat eine Entwicklungsumgebung vorgestellt, die es ermöglichen soll, Web-Dienste auch Offline zu nutzen. Google hatte vor einigen Monaten mit Google Gears bereits eine ähnliche Technologie vorgestellt.

Microsoft hat am Sonntag eine erste Vorabfassung des "Microsoft Sync Framework" veröffentlicht. Damit hat Microsoft nun auch eine Konkurrenztechnologie zu Google Gears zu bieten.

Die neue Technologie "Microsoft Sync Framework" soll Entwicklern die Möglichkeit bieten, ihr Web-Dienste und -Applikationen auch offline anzubieten. Dem Text zum Download von "Sync Framework" ist zu entnehmen, dass es sich um eine Synchronisationsplattform handelt, die in Verbindung mit jeder beliebigen Applikation, Dienst oder Gerät genutzt werden kann.

"Microsoft Sync Framework bietet eine Plattform, um Web-Dienste und -Datenbanken offline anzubieten", heißt es seitens Microsoft. Dabei werden auch P2P-Netzwerk und beliebige Dateiformate, wie Musik, Kontakte und Bilder, unterstützt. Hinzu kommen die Unterstützung für die Synchronisation von relationalen Datenbanken, NTFS/FAT-Dateisysteme und RSS/ATOM.

Nicht nur bei Microsoft und Google, sondern auch bei Mozilla macht man sich darüber Gedanken, wie Web-Dienste und -Applikationen auch offline genutzt werden könnten. Die Antwort hier trägt den Namen "Prism". Auf dieser Seite wird demonstriert, wie durch Prism aus Google Mail eine echte Desktop-Applikation wird, die sich auch Offline nutzen lässt. Dazu ist erforderlich, dass ansonsten sofort online abgelegte Daten temporär auch offline abgelegt und dann später übertragen werden können. Diese Möglichkeit wird Firefox 3 bieten.

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