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Microsofts Surface soll doch nicht 800 Euro kosten

Freitag den 27.07.2012 um 11:00 Uhr

von Friedrich Stiemer

Soll doch nicht 800 Euro Minimum kosten: Surface
Vergrößern Soll doch nicht 800 Euro Minimum kosten: Surface
© Microsoft
Es war für viele ein Schock, aber nun gibt es Entwarnung: Microsoft lässt sich sein Windows-8-Tablet Surface wohl nicht fürstlich entlohnen. Der schwedische Online-Shop mit den gelisteten Tablets hat überhaupt keine Informationen von Microsoft erhalten.
Erst kürzlich berichteten wir darüber, dass ein schwedischer Online-Shop namens Webhallen bereits das Microsoft-Tablet Surface mit Preisen zwischen 800 und 1800 Euro gelistet hatte. Eine offizielle Bestätigung von Microsoft gibt es nicht, dafür gibt es mittlerweile eine Stellungnahme des Online-Shops. Die haben sich die Preise nämlich ausgedacht, um eine Vorbestellung zu ermöglichen.

"Wir passen die Preise bei der Auslieferung an!"

Um es kurz zu rekapitulieren: Die Anschaffungskosten für das ARM-basierte Surface beginnen im Shop bei 839 Euro mit Windows RT und 32 GB Speicherplatz. Für das gleiche Modell mit 64 GB Speicher verlangt die Webseite umgerechnet 1.180 Euro. Das Surface-Tablet in der Pro-Version mit 64 GB Speicher soll laut Angebot für 1.540 Euro zu haben sein, das Spitzenmodell mit 128 GB Speicher soll sogar horrende 1.775 Euro kosten.

Der Blog Techie Buzz hat sich mit Webhallen in Verbindung gesetzt und erfahren, dass der Shop sich die Preise lediglich ausgedacht habe, eine Preisliste von Microsoft haben Sie zu keinem Zeitpunkt erhalten. Damit soll den Kunden die Möglichkeit eingeräumt werden, das Tablet bereits vorzubestellen. Sobald die tatsächlichen Preise bekannt sind und die Auslieferung erfolgt, passe Webhallen die Bestellungen an.

Die Preise scheinen in der Tat überzogen: Ein neues iPad mit 32 GB Speicherplatz und Retina-Display ist beispielsweise schon für knapp 600 Euro zu haben. Letztendlich sind die Preise aber immer noch reine Spekulation, da sich Microsoft bis dato noch nicht geäußert hat.

Freitag den 27.07.2012 um 11:00 Uhr

von Friedrich Stiemer

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (10)
  • ohmotzky 10:31 | 05.08.2012

    Zitat: kalweit
    Die Differenz zwischen Original und Kopie.

    Wobei je nach dem welche Marken sich kopieren offen ist was teurer ist.
    Mit einer Ausnahme, diese eine Marke ist immer am teuersten egal was sie von wem kopiert hat,,,,,,,

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  • kalweit 23:41 | 04.08.2012

    Zitat: chipchap
    Was ist ein Markenzuschlag?


    Die Differenz zwischen Original und Kopie.

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  • ohmotzky 21:17 | 04.08.2012

    Zitat: chipchap
    Was ist ein Markenzuschlag?

    Der Zuschlag den sich z.B. Apple gönnt ohne wirklichen "Mehrwert" auch zu liefern.

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  • chipchap 10:54 | 28.07.2012

    Zitat: ohmotzky
    Der war Gut, wirklich........
    Der Einführungspreis hängt in dem Fall (ist ja nichts wirklich neues) nur von der Konkurrenz ab und dann kommt noch der Markenzuschlag dazu.

    Was ist ein Markenzuschlag?

    Der Einstandspreis ergibt sich aus der derzeitigen Marktlage.
    Da errechnet sich dann ein gewisser Durchschnittspreis für die gebotene Leistung.
    Je nach Qualität und Lieferumfang ergibt sich dann der EVP.

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  • gkj43 10:47 | 28.07.2012

    Zitat: ohmotzky
    Der war Gut, wirklich........
    Der Einführungspreis hängt in dem Fall (ist ja nichts wirklich neues) nur von der Konkurrenz ab und dann kommt noch der Markenzuschlag dazu.

    Das ändert nichts daran, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmt.

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