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Boku - visuelle Programmiersprache für Kinder

04.11.2008 | 13:28 Uhr |

Forscher bei Microsoft Research haben mit Boku eine neue, rein visuelle Programmiersprache vorgestellt, die sich komplett über einen Controller steuern lässt und sich an Kinder richtet.

Einen eher spielerischen Ansatz für eine Programmiersprache verfolgt Boku. Bei dem Projekt von Microsoft Research handelt es sich um eine visuelle Programmiersprache, die sich vorrangig an Kinder richtet, die damit Spiele entwickeln sollen. Um ein solches Spiel mittels Boku zu erstellen, ist nicht mal ein Rechner notwendig, denn die Programmiersprache kann auf Wunsch auch auf einer Xbox 360 genutzt und dort komplett mittels des Xbox-360-Controllers bedient werden.

Den Angaben von Microsoft Research zufolge, besteht die Programmieroberfläche komplett aus Icons, über denen sich die gewünschten Programme/Spiele entwickeln lassen. "Programme bestehen aus Seiten, die heruntergebrochen werden auf Regeln, die wiederum aus Bedingungen und Aktionen bestehen", heißt es seitens der Microsoft-Forscher. Die Steuerung des virtuellen Charakters erfolgt über physikalische Ausdrücke, die berücksichtigen, was der Charakter "sieht" oder "hört". Die Programmiersprache enthält einen Terrain-Editor, einen Editor für das Erstellen von Brücken und Pfaden und 20 unterschiedliche Charakteren mit ebenso unterschiedlichen Fähigkeiten. Zusätzlich enthalten sind Komponenten zum Austausch und der Bewertung der fmit Boku erstellten Spiele.

Die Boku-Sprache ist vorrangig für die Entwicklung von Spielen ausgerichtet. Weitere Infos zu dem Projekt finden Sie auf dieser Seite .

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